Umstrittene Sterbehelferin würde Patientin nicht mehr in den Tod begleiten

erika preisig

Die im Baselbieter Sterbehilfeprozess teilweise schuldig gesprochene Ärztin Erika Preisig würde laut eigener Aussage die betroffene Todespatientin heute nicht mehr begleiten. Trotzdem plädiert sie dafür, den Todeswunsch von psychisch Kranken ernst zu nehmen. «Könnte ich zurück zu den Tagen vor der Begleitung, ich würde die Frau nicht mehr begleiten», erklärte die vom Prozessstress gezeichnete Preisig in einem am Montag veröffentlichten schriftlich geführten Interview mit den Tamedia-Zeitungen. «Nie mehr darf das Schicksal eines anderen Menschen zu meinem werden.»

Mehr dazu hier:

https://www.20min.ch/schweiz/basel/story/-Ich-wuerde-diese-Frau-nicht-mehr-begleiten–18674646

Selbstbestimmung – nach klaren Regeln: Lehren aus dem neusten Sterbehilfeurteil

Sterbehilfe-Organisationen haben enormen Zulauf. Zwischen 2009 und 2014 wuchs die Mitgliederzahl von Exit um jährlich etwa 5000 Personen, wie der Geschäftsführer in einem Interview bilanzierte. Ab 2015 waren es im Schnitt jedes Jahr 10’000, die sich neu angemeldet haben. Bis vor zehn Jahren bewegte sich die Mitgliederzahl bei rund 50’000, heute sind es bereits über 120’000 Mitglieder. Was bedeutet der knappe Freispruch von Erika Preisig für sie?

Mehr dazu in diesem Kommentar:

https://www.derbund.ch/schweiz/standard/selbstbestimmung-nach-klaren-regeln/story/19071749

Freispruch vom Vorwurf der Sterbehilfe, aber Schuldspruch wegen Verletzung des Heimittelgesetzes

Screenshot Telebasel

Das Baselbieter Strafgericht hat die Sterbehelferin Erika Preisig (Foto) am Dienstag wegen Verstössen gegen das Heilmittelrecht zu 15 Monaten bedingt und 20’000 Franken Busse verurteilt. Im Hauptanklagepunkt, dem Vorwurf der Sterbenilfe, wurde die Angeklagte freigesprochen.

Zum Bericht über das Urteil

https://www.derbund.ch/schweiz/standard/sterbehilfe-ohne-gutachten-knapper-freispruch-fuer-aerztin/story/28588933

Kommentar NZZ

https://www.nzz.ch/schweiz/suizidhilfe-kein-freipass-fuer-erika-preisig-ld.1494929

 

Was ein deutscher Theologe zum Thema Sterbehilfe zu sagen hat

Photo by Irina Anastasiu on Pexels.com

Ist Sterbehilfe ethisch erlaubt? Die an Krebs erkrankte Anne Schneider hat gemeinsam mit ihrem Mann ein Buch über ihren inneren Konflikt geschrieben. Im Interview spricht das Paar gemeinsam mit Sterbehilfe-Aktivist Jürgen Domian über Glauben, Gesetze und Möglichkeiten.

Mehr dazu in diesem Interview:

https://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Es-gibt-keinen-Zwang-zum-Leben

Beihilfe zum Suizid – eine Standortbestimmung (CAS-Arbeit)

Welche Empfehlungen werden in der Fachliteratur zum Umgang mit assistiertem Suizid in Institutionen des Gesundheitswesen in der Schweiz beschrieben, und wie lautet die Gesetzgebung zum assistierten Suizid in der Schweiz. In ihrer CAS-Arbeit untersucht Natalie Pedrini die rechtlichen, ethischen/moralischen und organisatorischen Grundlagen zum assistierten Suizid sowie die Empfehlungen für Institutionen und professionelle Personen im Gesundheitswesen zum Umgang mit assistiertem Suizid.

Hier gehts zur CAS-Arbeit (2019) von Natalie Pedrini:

Suizidbeihilfe CAS_PC Version 23.04.2019

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