Sterbehilfe in Zürich: Wie Roger Kusch das deutsche Verbot umgeht

 

suizid parbIm vergangenen Jahr reisten mindestens 87 Personen mit Wohnsitz in Deutschland zur Freitodbegleitung in die Schweiz. Hierzulande ist die Sterbehilfe – unter klar definierten Voraussetzungen – legal und in der Gesellschaft breit akzeptiert. Im Kanton Zürich wurden 2011 zwei Initiativen, die sich gegen die Suizidhilfe richteten, an der Urne abgeschmettert. Es ist also kein Zufall, dass der deutsche Sterbehelfer Roger Kusch mit seiner Organisation in Zürich domiziliert ist – und geschickt eine Gesetzeslücke ausnützt.

Mehr dazu hier:

https://www.nzz.ch/international/wie-ein-deutscher-in-zuerich-das-verbot-der-sterbehilfe-in-seiner-heimat-umgeht-ld.1472443?mktcid=nled&mktcval=107_2019-04-24&kid=_2019-4-23

Suizidhilfe für alle Erwachsenen? Fachwelt in ethischem Dilemma

Sterbehilfe ist in der Schweizer Gesellschaft breit akzeptiert. Die Frage ist nur: Wer darf selbstbestimmt sterben und wie? Ein Luzerner Psychotherapeut gibt eine radikale Antwort: alle. Ärzteschaft und Kirche widersprechen vehement. Mehr dazu im Hinterview hier:

https://www.nzz.ch/schweiz/suizid-psychotherapeut-fordert-weitgehende-liberalisierung-ld.1476368

Und im Hintergrund-Beitrag:

https://www.nzz.ch/schweiz/suizidhilfe-fuer-alle-erwachsenen-fachwelt-in-ethischem-dilemma-ld.1476371

Exit bezahlt neu seine Sterbehelferinnen und -helfer

suizid parb

Sie helfen, wenn Menschen nicht mehr leben wollen. Sie führen Gespräche mit ihnen und teilweise auch mit den Angehörigen. An ihrem letzten Tag reichen sie den Sterbewilligen das Glas mit Natrium-Pentobarbital (NaP). Bislang haben die Sterbehelferinnen und Sterbehelfer von Exit diese Tätigkeiten unentgeltlich ausgeführt, sie erhielten einzig eine Spesenpauschale. Das ändert sich jetzt. Exit-Präsidentin Saskia Frei schreibt im aktuellen Mitgliedermagazin, die Organisation habe «neue angemessene und faire Entschädigungen» für Sterbehelfer eingeführt. Wie hoch die Entschädigungen ausfallen, will Sprecher Jürg Wiler nicht sagen. Bekannt ist, dass Exit-Vorstandsmitglieder einen Stundenlohn von 65 Franken erhalten.

Mehr dazu hier:

http://www.20min.ch/schweiz/news/story/exit-bezahlt-jetzt-seine-sterbehelfer-17759881?utm_campaign=20minShared&utm_source=article_shared&utm_medium=email

Mehr dazu in der Sonntagszeitung

www.sonntagszeitung.ch

Abo Kostenpflicht

https://www.tagesanzeiger.ch/sonntagszeitung/exit-bezahlt-jetzt-seine-sterbehelfer/story/24213314

Leid, Angst und Verzweiflung können bei Schwerstkranken zu Sterbewünschen führen

Prof. Radbruch

Als geladener Sachverständiger bekräftigt Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), am 16.4.2019 vor dem Bundesverfassungsgericht, dass die strafrechtliche Regelung in § 217 StGB die Palliativversorgung von schwerstkranken Menschen auch dann gewährleiste, wenn diese einen Sterbewunsch äussern. „Es zählt unbedingt zu den Aufgaben aller in der Palliativversorgung Tätigen, sich offen und respektvoll mit Sterbewünschen, wie auch Suizidwünschen im engeren Sinne, auseinanderzusetzen.“ Es sei zu kurz gegriffen, einen geäusserten Todeswunsch als konkrete Handlungsaufforderung im Sinne einer Bitte um Suizidbeihilfe zu verstehen, hob der Präsident der DGP hervor, in der fast 6.000 in der Palliativversorgung Tätige Mitglied sind.

Mehr dazu hier:

https://idw-online.de/de/news714213

Hilfe beim Sterben und nicht zum Sterben

Was sollen, was dürfen Ärzte?

Selbsttötungshilfe gehöre nicht zum ärztlichen Tun, sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Dies gelte jedoch nicht für die Palliativmedizin, da sie nicht auf die Herbeiführung des Todes ausgerichtet sei. Ärzte sollten Hilfe beim Sterben und nicht zum Sterben leisten, meinte der ehemalige Gesundheitsminister. Es gebe Leitlinien für Mediziner bei der Sterbebegleitung. Deshalb sollte die Palliativmedizin vorangetrieben werden. Das Bundesverfassungsgericht verhandelt seit gestern 16.4.19 über das Verbot geschäftsmäßiger Sterbehilfe.

Mehr dazu hier

https://www.deutschlandfunk.de/medizin-groehe-sterbehilfe-gehoert-nicht-zum-aerztlichen-tun.1939.de.html?drn:news_id=997586

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