Assistierter Suizid im Alters- und Pflegeheim (Bachelorarbeit)

Die im Rahmen dieser Bachelor-Thesis bearbeitete Fragestellung lautet: Wie kann der Zeitraum zwischen der Wunschäusserung nach Inanspruchnahme des assistierten Suizids, durchgeführt von EXIT, durch Bewohnende eines Alters- und Pflegeheims in der Schweiz bis
zur Durchführung im Heim würdig gestaltet werden? Dazu werden die Einflussfaktoren des Zeitraums zwischen der Wunschäusserung und der Durchführung des assistierten Suizids dargestellt. Dabei wird berücksichtigt, wie sich die Versorgung Sterbender in Schweizer Alters- und Pflegeheimen gestaltet, welche Bedingungen für den assistierten Suizid gelten und was würdiges Sterben bedeutet.

Die Bachelor-Thesis (2019) von Matteo Rossier hier:

Matteo_Rossier_Bachelor_Thesis_28.06.2019

 

Suizid darf niemals zur Erwartungshaltung der Gesellschaft werden

Prof. Dr. Andreas Kruse, Leiter des Gerontologischen Instituts der Universität Heidelberg | zVg

250 Personen waren am Freitag bei der Vernissage des Buchs «Den Weg zu Ende gehen» in die Kartause Ittingen. Mit der Herausgabe der Publikation zum begleiteten Suizid, bezieht die Evangelische Landeskirche des Kantons Thurgau Stellung zu einem Thema mit politischer, öffentlicher aber auch persönlicher Brisanz. In seiner Festrede mahnte Prof. Dr. Andreas Kruse ein Versagen der Gesellschaft an.

Mehr dazu hier:

https://www.kath.ch/medienspiegel/suizid-darf-niemals-zur-erwartungshaltung-der-gesellschaft-werden/

Umstrittene Sterbehelferin würde Patientin nicht mehr in den Tod begleiten

erika preisig

Die im Baselbieter Sterbehilfeprozess teilweise schuldig gesprochene Ärztin Erika Preisig würde laut eigener Aussage die betroffene Todespatientin heute nicht mehr begleiten. Trotzdem plädiert sie dafür, den Todeswunsch von psychisch Kranken ernst zu nehmen. «Könnte ich zurück zu den Tagen vor der Begleitung, ich würde die Frau nicht mehr begleiten», erklärte die vom Prozessstress gezeichnete Preisig in einem am Montag veröffentlichten schriftlich geführten Interview mit den Tamedia-Zeitungen. «Nie mehr darf das Schicksal eines anderen Menschen zu meinem werden.»

Mehr dazu hier:

https://www.20min.ch/schweiz/basel/story/-Ich-wuerde-diese-Frau-nicht-mehr-begleiten–18674646

Selbstbestimmung – nach klaren Regeln: Lehren aus dem neusten Sterbehilfeurteil

Sterbehilfe-Organisationen haben enormen Zulauf. Zwischen 2009 und 2014 wuchs die Mitgliederzahl von Exit um jährlich etwa 5000 Personen, wie der Geschäftsführer in einem Interview bilanzierte. Ab 2015 waren es im Schnitt jedes Jahr 10’000, die sich neu angemeldet haben. Bis vor zehn Jahren bewegte sich die Mitgliederzahl bei rund 50’000, heute sind es bereits über 120’000 Mitglieder. Was bedeutet der knappe Freispruch von Erika Preisig für sie?

Mehr dazu in diesem Kommentar:

https://www.derbund.ch/schweiz/standard/selbstbestimmung-nach-klaren-regeln/story/19071749

Freispruch vom Vorwurf der Sterbehilfe, aber Schuldspruch wegen Verletzung des Heimittelgesetzes

Screenshot Telebasel

Das Baselbieter Strafgericht hat die Sterbehelferin Erika Preisig (Foto) am Dienstag wegen Verstössen gegen das Heilmittelrecht zu 15 Monaten bedingt und 20’000 Franken Busse verurteilt. Im Hauptanklagepunkt, dem Vorwurf der Sterbenilfe, wurde die Angeklagte freigesprochen.

Zum Bericht über das Urteil

https://www.derbund.ch/schweiz/standard/sterbehilfe-ohne-gutachten-knapper-freispruch-fuer-aerztin/story/28588933

Kommentar NZZ

https://www.nzz.ch/schweiz/suizidhilfe-kein-freipass-fuer-erika-preisig-ld.1494929

 

%d Bloggern gefällt das: