Angst am Lebensende – Thema des Bündner Palliativtags 2019

Alle zwei Jahre lädt palliative gr hochkarätige Referentinnen und Referenten nach Graubünden ein, um allen an Palliative Care Interessierten neue Ansichten und Einsichten zu bieten. Am 13. Juni war es wieder soweit, und es konnten 90 Teilnehmende am Plantahof in Landquart begrüsst werden.

Von Christian Ruch

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Appell an das Urvertrauen (Buch)

Dieses Buch möchte dazu beitragen, Angst als Phänomen in ihrem Geworden-Sein und Hintergrund besser zu verstehen und zu überwinden. Das Buch folgt dem Faden menschlicher Bewusstseinsentwicklung, denn von dort aus ist erklärbar, wann und wodurch Angst ausgelöst, wie sie weiterverarbeitet und überwunden wird. Das Buch bleibt aber nicht bei der frühen individuellen Entwicklung stehen, sondern wagt stets auch den Blick in ein kollektives Werden. Schliesslich hält es auch Ausschau nach Wegen der Auflösung und
Erlösung. Mit Klangreisen und einer Filmdokumentation über Monika Renz auf DVD.

Portrait

Monika Renz, Dr. phil. Dr. theol., Musik- und Psychotherapeutin FSP. Seit 1998 Leiterin der Psychoonkologie am Kantonsspital St.Gallen. Forschungstätigkeit im Grenzbereich von Sterbeerfahrung und Spiritualität, von Psychologie, Theologie und Musiktherapie. Internationale Kurs- und Vortragstätigkeit, Lehraufträge und Gastvorlesungen.

Weitere Informationen unter: http://www.monikarenz.ch

Mehr zum Buch hier:

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID129669949.html

Wege aus der Angst

Angst am Lebensende ist ein bekanntes Phänomen. Eines der Ziele von Palliative Care ist es, den Sterbenden die Angst zu nehmen. Viele Menschen, nicht nur Sterbende, kämpfen mit Angststörungen. Diese gehören zu den häufigsten psychischen Krankheiten. Jeder fünfte bis siebte Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens eine Angsterkrankung. Seit in den Medien vermehrt über Angststörungen geredet wird und auch vielversprechende Therapieerfolge vorgestellt werden, trauen sich die Patientinnen und Patienten häufiger, ihre Störungen anzusprechen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Angststörungen früh erkennen und behandeln, selbst wenn Patienten in der Sprechstunde das Wort «Angst» gar nicht erwähnen.

Mehr dazu hier:

https://www.klinikschuetzen.ch/files/events/20090401125632_HP10_Angst_Loeb.pdf

Wie mit Todeswünschen in der Palliativbetreuung umgehen?

Phänomene bei Menschen mit einer progressiven Erkrankung. Sie manifestieren sich im Wunsch nach baldigem Sterben bzw. danach, tot zu sein „Wish to hasten death“: eine Reaktion auf ein Leiden im Kontext einer lebensbedrohenden Erkrankung, bei der der Patient keinen anderen Ausweg sieht als ein beschleunigtes Sterben. Wie reagieren Fachleute auf entsprechende Anzeichen?

Mehr dazu hier:

https://www.erzbistum-koeln.de/export/sites/ebkportal/seelsorge_und_glaube/krankheit_und_pflege/.content/.galleries/hospizarbeit/2019-05-09-Lindner_Todeswuensche_medizinisch.pdf

Was hilft bei Angst und Atemnot?

Angst wegen Atemnot am Lebensende muss nicht sein. Was hilft bei Atemnot-Ängsten? Den Königsweg der Angstbehandlung beschreitet die Verhaltensmedizin mit der Angst-Konfrontation. Hierbei geht es darum, den Ängsten durch Aufmerksamkeitslenkung ihre Macht zu nehmen. Bewährt haben sich Interventionen der Achtsamkeitsbasierten Therapie wie:

– das eigene Denken beobachten
– Gelassenheit entwickeln
– den gegenwärtigen Augenblick bewusst wahrnehmen
– wissen, was mir wirklich wichtig ist

Mehr dazu hier:

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