Angehörige früher einbeziehen

Hoffnung

Palliative Care unterstützt auch Angehörige, welche die Diagnose oder den Tod eines geliebten Menschen verkraften müssen. Oft wird dieser Bereich in der Medizin zu spät in den Behandlungsprozess miteinbezogen – doch es wäre wichtig, die Palliative Care so früh wie möglich mit einzubeziehen.

In der Sendung praxis gsundheit „Palliative Care – Lebensqualität bis zum Tod“ spricht David Staudenmann mit Dr. med. Jean-Marc Lüthi und einem Angehörigen über Palliativ Care.

Mehr dazu hier, mit Video.

Palliative Care – Lebensqualität bis zum Tod

Warum sich Palliative Care auch um die Angehörigen kümmert

Angehörige spielen eine zentrale Rolle in der häuslichen Palliativversorgung. Sie ermöglichen, dass Menschen ihre letzte Lebenszeit zu Hause verbringen können. Im Konzept Palliative Care ist auch die Unterstützung der Angehörigen verankert (WHO 1990). Studien weisen jedoch immer wieder auf die grossen physischen, emotionalen, sozialen und finanziellen Belastungen Angehöriger hin. In der Praxis von Hospizarbeit & Palliative Care derzeit zwar vielfältig, aber wenig systematisch.

Mehr dazu in diesem Poster:

170427 Poster OPG Kongress Bregenz

Wunsch und Wirklichkeit am Lebensende

Screenshot Schubiger

Die Vorstellungen vom schönen Tod und die Wirklichkeit klaffen auseinander.

Mehr dazu in dieser spannenden Präsentation von Prof. Dr. med. Gregor Schubiger
Ethik-Forum, Luzerner Kantonsspital (2019)

https://quadrimed.ch/images/pdf/2019/presentations/7.Die_letzte_Reise.pdf

Die End-of-Life Phase: Was Angehörige brauchen

Dem baldigen Tod einer nahestehenden Person ins Auge zu schauen bereitet vielen Menschen Mühe. In den Pflegezentren begegnen wir täglich der Situation, dass Angehörige sich der Auseinandersetzung mit Sterben und Tod eines Familienmitglieds entziehen. Um sie in dieser Situation besser unterstützen zu können, müssen wir ihre Bedürfnisse kennen.

Text von Marcel Meier, Beauftragter Palliative Care, Pflegezentren der Stadt Zürich:

https://gerontologieblog.ch/2017/08/die-end-of-life-phase-was-angehoerige-brauchen/

Von der Angst der Angehörigen, Fehler zu machen

Screenshot SVZ.de

Der Bedarf an Palliativversorgung ist in Brandenburg viel größer als das Angebot. Darauf hat der Cottbuser Arzt Dr. Steffen Wolf auf dem Landes-Krebskongress hingewiesen. In einem Vortrag schilderte er die Arbeit seiner Praxis, in der sich fünf Mediziner um die ambulante Versorgung Sterbenskranker kümmern. Sein Befund lautete: „Zu viele Menschen sterben nach wie vor im Krankenhaus.“

Mehr dazu hier:

https://www.svz.de/22878042 ©2019

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