Zu Besuch im Demenzheim Sonnweid (Video)

Screenshot SRF.ch

Mit vielen Fragen und Bildern von Menschen im Kopf, die nicht mehr wissen, wer sie sind, geht die SRF-Reporterin Mona Vetsch in ein Heim für Menschen mit Demenz. Bald merkt sie: Dasein und spüren bringt einem manchmal weiter als reden. Demenz zeigt sich bei Betroffenen ganz unterschiedlich. Das erfährt Mona Vetsch schon bei ihrer ersten Begegnung. Eine Bewohnerin kann ihr erzählen, wie es sich anfühlt, wenn Dinge plötzlich nicht mehr gehen, die ein Leben lang selbstverständlich waren. Zum Beispiel sich an das Geburtsjahr erinnern oder im Heim den Weg ins Zimmer finden, den man schon 100 Mal gegangen ist.

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«Meine Frau stirbt jeden Tag ein bisschen mehr»: Wenn sich das Gedächtnis verabschiedet

Demenzkranker hat Name auf  Hand geschrieben

Bis 2040 werden in der Schweiz 300’000 Menschen mit Demenz leben. Das wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern. Wie ein Dorf in den Bergen, ein Heim ohne abgeschlossene Türen und eine erst 51-Jährige mit dem Vergessen umgehen.

Mehr dazu hier:

https://www.tagblatt.ch/leben/ich-habe-demenz-bitte-haben-sie-geduld-mit-mir-ld.1168880

Leitfaden zum Umgang mit Demenz (Buch)

Screenshot Alzheimer.ch / Foto Martin Mühlegg

«Lebensende mit Demenz» heisst es auf dem Schuber. Die ansprechend und modern gestaltete Schachtel enthält zehn Hefte zu zehn Themen: Lebensqualität, Essen und Trinken, Kommunikation, Gesundheit, Herausforderndes Verhalten, Spiritualität, Rechtliches und Finanzielles, Sterben, Zusammenarbeit mit Fachpersonen, Eigener Umgang. Im Unterschied zu den meisten gängigen Ratgebern geht es im neuen Leitfaden nicht um das Autofahren, Orientierungsprobleme oder die Sicherheit im Haushalt.

Mehr dazu hier:

https://alzheimer.ch/de/angehoerige/hilfeleistung/magazin-detail/455/ein-leitfaden-zum-lebensende/

Ein „Sinneswagen“ auf der Demenzabteilung macht Sinn

Sehen, schmecken, riechen: Beim „Snoezelen“ werden alle Sinne angesprochen. In der Demenzbetreuung wird deshalb ein „Snoezelenwagen“- auf Deutsch: Sinneswagen – eingesetzt. Diese Therapieform kommt aus den Niederlanden und setzt sich aus den Begriffen „snuffelen“ – schnüffel und „doezelen“ – dösen zusammen. Allein mit dem Wagen ist es nicht getan. In der Demenzbetreuung sind weitere Massnahmen angezeigt: Die Wahl des richtigen Zimmers – nahe am Büro der Pflegekräfte – weniger Verlegungen ins Spital, farbige Becher, die die Patienten besser wahrnehmen können und – wie eingangs erwähnt – der Snoezelen-Wagen.

Mehr dazu hier:

https://www.waz.de/staedte/herne-wanne-eickel/snoezelen-wagen-soll-in-herne-demenzpatienten-helfen-id11557230.html

und hier:

https://www.seniorenheim-st-josef.de/fileadmin/ctt/Altenhilfe_Rheinschiene/Seniorenheim_St._Josef__Vallendar/Text_Mobiler_Snoezelwagen.pdf

Demenz: Schmerzen erkennen und behandeln

Grafik: alz.ch

Eine Demenz ist keine körperlich schmerzhafte Krankheit. Allerdings können Betroffene aus anderen Gründen unter Schmerzen leiden. Um diese zu erkennen, ist von Betreuenden besondere Aufmerksamkeit gefordert. Denn Menschen mit Demenz sind oftmals nicht in der Lage, Schmerzen zu erkennen oder darüber zu reden. Das ist sogar dann der Fall, wenn sie noch relativ gut sprechen können. Nicht oder schlecht behandelte Schmerzen verursachen unnötiges Leid. Dazu kommt, dass sie das psychische Wohlbefinden massiv einschränken. Wie erkennen Sie also die Schmerzen von Menschen mit Demenz?

Tipps für Angehörige und Betreuende:

https://www.alzheimer-schweiz.ch/ueber-demenz/beitrag/schmerzen-erkennen-und-behandeln/

Mehr dazu in diesem Download (Broschüre, PDF):

https://www.alzheimer-schweiz.ch/fileadmin/dam/Alzheimer_Schweiz/de/Publikationen-Produkte/Pflege-Betreuung/tipps-angehoerige_01.pdf

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