Klug entscheiden am Lebensende

Neben einem Zuviel an nicht oder nicht mehr indizierten diagnostischen oder therapeutischen Massnahmen im Sinne der Überversorgung besteht in inkurablen Erkrankungssituationen und am Lebensende häufig auch ein Zuwenig an therapeutischer Aufmerksamkeit im Sinne der Unterversorgung, beispielsweise mit Blick auf die nicht selten unzureichende Erfassung und Behandlung von Symptomen und komplexen Belastungen. Die Klug-entscheiden-Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin greifen in enger methodischer Anlehnung an die S3-Leitlinie Palliativmedizin verschiedene Beispiele von Über- und Unterversorgung am Lebensende auf und spiegeln dabei auch grundsätzliche Prinzipien palliativmedizinischen Handelns wider.

Mehr dazu hier – Der Internist (2017)

https://link.springer.com/article/10.1007/s00108-017-0244-x

Medizinische und soziale Versorgung eng verzahnen

Für ein Altern und Sterben in Würde ist nicht allein eine gute medizinische Versorgung notwendig, sondern auch deren enge Verzahnung mit sozialen und wohnortgebundenen Angeboten. Das haben Experten auf dem 9. Kongress des Bundesverbandes Managed Care (BMC) in Berlin betont.

Mehr dazu hier:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/100698/Demografische-Veraenderung-Medizinische-und-soziale-Versorgung-eng-verzahnen

Caring Communities – zueinander Sorge tragen

Screenshot Präsentation Dr. Klaus Wegleitner

Wie wollen wir das Leben in der Stadt / im Bezirk / im Quartier/ so gestalten, dass …
– Menschen, die zuhause pflegen, nicht in die Lage gebracht werden, mit Schuldgefühlen allein zu sein?
– niemand Angst haben muss, wenn jemand in der Familie pflegebedürftig wird?
– die Pflege zuhause nicht nur von einer Person (einer Frau) getragen wird, sondern gerecht verteilt wird?
– Lebensumbrüche und Lebensereignisse niemanden völlig unvorbereitet treffen und in Unsicherheit stürzen?
– Menschen, die „niemanden haben“, trotz allem am Leben teilhaben und Lebensqualität empfinden können?

Mehr dazu in einer spannenden Präsentation, gehalten an einer Netzwerktagung in Zürich:

Von Ass.-Prof. Mag. Dr. Klaus Wegleitner
Abteilung Palliative Care und Organisationsethik,
Karl-Franzens Universität Graz

https://www.teilete.net/data/teilete/Wegleitner_CC_Z%C3%BCrich_Migros_20_06_end.pdf

ACP – neue Aufgaben für Pflegende

Welche medizinischen Massnahmen sollen und dürfen an meinem Lebensende angewendet werden? ACP bedeutet „Planung von absehbaren Massnahmen am Lebensende im voraus.“ Was gehört alles dazu?

Eine spannende Präsentation aus Österreich

http://www.professionalabstracts.com/dgho2017/pdf/open.php?id=429&system=list

Modelle vernetzter Palliativversorgung

Photo by rawpixel.com on Pexels.com

„Palliative Care ist die aktive, ganzheitliche Behandlung von Patienten mit einer progredienten, weit fortgeschrittenen Erkrankung und einer begrenzten Lebenserwartung zu der Zeit, in der die Erkrankung nicht mehr auf kurative Behandlung anspricht und die Beherrschung der Schmerzen, anderer Krankheitsbeschwerden, psychologischer, sozialer und spiritueller Probleme höchste Priorität besitzt.“ (Quelle WHO)

Eine spannende Präsentation aus Deutschland hier:

https://www.hpnwm.de/wordpress/wp-content/uploads/formidable/Modelle-vernetzter-Palliativversorgung.pdf

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