Herausforderung und Chance der Palliativversorgung

Screenshot Hausarzt Digital

Menschen mit schwerer Demenz am Lebensende werden häufig nur unzureichend versorgt. Ihre eingeschränkten verbalen Kommunikationsmöglichkeiten führen zu einem erschwerten Zugang zu ihrer Bedürfniswelt und zur Notwendigkeit einer sensiblen Begleitung. Davon ausgehend wurde eine Arbeitshilfe für die stationäre Altenhilfe entwickelt. Diese soll Pflegende zum einen dabei unterstützen, die Bedürfnisse von Menschen mit schwerer Demenz in der letzten Lebensphase zu erkennen. Zum anderen bietet sie Anregungen dazu, wie denBedürfnissen begegnet werden kann.

Mehr dazu hier:

https://www.dgpalliativmedizin.de/images/stories/pdf/Buch_Vortrag.pdf

210 Anwendungsfälle/Poster:

https://www.dgpalliativmedizin.de/images/stories/pdf/Buch_Poster.pdf

Symposium «Autonomie und Glück – Selbstbestimmung in der Medizin: Rezept für ein glückliches Leben?»

Eine Veranstaltung zum Thema «Autonomie und Glück – Selbstbestimmung in der Medizin: Rezept für ein glückliches Leben?» findet am Freitag, 28. Juni 2019, in Bern statt. Was der oder die Einzelne als «Glück» im Sinne eines gelungenen Lebens empfindet, sollte sich in allen wichtigen, selbstbestimmten Entscheiden spiegeln. Die Medizin, die oft existentielle Fragen betrifft, ist davon nicht ausgenommen. Führt die hohe Gewichtung der Autonomie in der Medizin zu glücklicheren Patienten? Oder kann Autonomie auch eine Überforderung sein und das Glück gefährden? Warum wird im medizinethischen Diskurs kaum der Frage nachgegangen, was Glück bedeutet und wie die Medizin zum Glück beiträgt? Diskutieren Sie mit, wir freuen uns über Ihre Anmeldung!

Zum Tagungsprogramm (PDF)

Link zur Anmeldung

Wir sind alle Blätter an einem Baum, keins dem andern ähnlich, das eine symmetrisch, das andere nicht, und doch alle gleich wichtig dem Ganzen.
(Gotthold Ephraim Lessing)

Spiritual Care und ehrenamtliche Hospizbegleitung (Dissertation)

Grundsätzlich können alle ehren- oder hauptamtlich Mitarbeitenden einer Hospizoder Palliativeinrichtung, aber auch aller anderen Einrichtungen des Gesundheitswesens, denen die Sorge um kranke Menschen anvertraut ist, mit spirituellen Nöten konfrontiert werden. Entscheidend ist das Grundverständnis für die Zusammenhänge verschiedener Art von Schmerz sowie die Bereitschaft aller Berufsgruppen, sich über die Sorge um die physischen Belange hinaus einen ganzheitlichen Blick anzueignen und für spirituelle Äusserungen, Bilder und Motive eine Wahrnehmungskompetenz zu entwickeln

Dissertation zum Erwerb des Doktorgrades der Humanbiologie
an der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilians Universität München
vorgelegt von Margit Gratz 2017

Mehr dazu hier:

https://d-nb.info/1128074079/34

Für eine frühe Umstellung auf Palliativversorgung

Screenshot Eychmüller

Was bringt eine frühe Integration von Palliative Care? Qualität? Weniger Schmerzen? Reduktion der Kosten? Weniger High Tech? Mehr Gelassenheit?

Der Berner Palliativmediziner Prof. S. Eychmüller macht sich seine Gedanken (2018). Mit Fallbeispielen:

https://congress.sgaim.ch/fileadmin/user_upload/Adaptionen/Congress/Dokumente/HK_18/Praesentationen_HK_18/21_09_2018_Workshop_50_Eychmueller.pdf

Die Geschichte von Spiritual Care – von Cicely Saunders bis Simon Peng-Keller

Cicely Saunders

Eine Tagung an der theologischen Fakultät in Zürich widmete sich im Juni 2018 dem Thema «Spiritual Care im Fokus globaler Gesundheitspolitik». Exakt am Tag der Veranstaltung wäre Cicely Saunders, die Gründerin der modernen Hospizbewegung, 100 Jahre alt geworden. Deshalb ging es auch um ihren Spiritualitätsbegriff.

Mehr dazu hier

https://www.theologie.uzh.ch/de/faecher/spiritual-care/aktuelles/medienmitteilungen2/Cicely-Saunders-%C2%ABEs-greift-zu-kurz,-nur-den-K%C3%B6rper-zu-betrachten%C2%BB.html

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