Neue Kontaktform in Krisenzeiten (Video)

Besuche im Altersheim trotz Besuchsverbot: Dies ermöglicht der kreative Leiter eines Altersheims im Toggenburg. Er hat Besuchsboxen gebaut, in denen sich Besucher und Heimbewohner treffen können. Geschützt werden sie durch Plexiglas-Wände, wie man sie aus Gefängnis-Filmen kennt.

Mehr dazu hier:

https://www.telezueri.ch/zuerinews/besuchsboxen-im-altersheim-besuche-trotz-besuchsverbot-137596367

Coronavirus Schweiz: Rentner-Vertreter warnen vor Diskriminierung

In der Corona-Krise hat das Alter bei der Zuteilung der Intensivpflegebetten im Spital bisher keine Rolle gespielt. Über 85-Jährige sollen bei Knappheit aber nun ausgeschlossen werden, kritisiert der Verein zur Verteidigung der Rechte der Rentner (AVIVO).

Bei der jüngsten Aktualisierung der Richtlinien der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) im März sei das Alter – Menschen über 85 Jahre – zum alleinigen Auswahlkriterium gewählt worden, sollten die Betten auf den Intensivstationen der Spitäler knapp werden.

Das sei Diskriminierung und verstosse gegen die Bundesverfassung, sagte Marco Medici, Präsident von AVIVO Zürich, am Samstag der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Mehr dazu hier:

https://www.nau.ch/news/schweiz/coronavirus-schweiz-liberale-wollen-lockdown-aufhebung-65689047

Wie gern lebe ich? Den Patientenwillen erklären

Screenshot SRF.ch

Armin Cavegn leidet an chronischen Schmerzen. Gegen diese hat Ärztin Barbara Loupatatzis vom Palliativ-Care-Team des GZO Spitals Wetzikon noch immer eine wirksame Therapie gefunden. Den Hausbesuch der Medizinerin nutzt Silvia Cavegn für ein Gespräch über ihre eigene Patientenverfügung. Ob die wohl auch in Zeiten des Coronavirus taugt?

Mehr dazu hier:

https://www.srf.ch/news/schweiz/patientenwillen-klaeren-wie-gerne-lebe-ich

Zürich: Viele Corona-Patienten sterben lieber in ihrem Pflegeheim als im Spital

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Bild GD-ZH

Die acht Pflegezentren in der Stadt Zürich übernehmen eine wichtige Rolle bei der Entlastung der Spitäler. Deshalb wurden nun auch zusätzliche Plätze geschaffen und zwei Zentren mit Isolationsabteilungen ausgerüstet.

Mehr dazu hier:

https://www.nzz.ch/zuerich/coronavirus-in-zuerich-manche-patienten-sterben-im-pflegeheim-ld.1549918

Pflege – Zwischen Frust und Leidenschaft (Video)

Carmen Catalioto Cuche. Screenshot SRF Dok


In der Schweiz herrscht Notstand beim Pflegepersonal. Wird jetzt nicht gehandelt, droht bis ins Jahr 2030 ein massiver Personalmangel. Die Politik ist gefragt, denn die Arbeitsbedingungen im Pflegeberuf sind alles andere als rosig.

46 Prozent aller Pflegefachfrauen und -männer wollen ihren Beruf frühzeitig aufgeben. Diese Zahl zeigt die grosse Verunsicherung im Pflegeberuf. Agnès Chapalay, Luisa Corrêa-Pizer, Maryline Bovero und Jérôme Arellano arbeiten in der Westschweiz in der Pflege. In der Reportage von Cédric Louis berichten sie über ihren Arbeitsalltag in Spitälern, über die tägliche Angst, in diesem Umfeld zwischen Leben und Tod einen Fehler zu machen, über lange Arbeitstage ohne Pausen, aber auch über das Glücksgefühl, wenn man helfen und etwas bewirken kann.

Carmen Catalioto Cuche ist Ko-Präsidentin der Waadtländer Sektion des Schweizer Berufsverbands der Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner SBK. Sie setzt sich für die sogenannte «Pflege-Initiative» ein, die die Stärkung des Pflegepersonals anstrebt. Die Initiative ist momentan im Parlament hängig. Carmen sagt: «Wenn es so weiter geht, weiss ich nicht, wer uns 2030 noch pflegen wird.»
Cédric Louis‘ Reportage zeigt aber auch: Trotz der schwierigen Arbeitsbedingungen gibt es sie nach wie vor Pflegefachfrauen und -männer, die ihren Beruf mit grosser Leidenschaft ausüben.

Mehr dazu in dieser Dok von SRF:

https://www.srf.ch/play/tv/dok/video/pflege—zwischen-frust-und-leidenschaft?id=c31bcace-25a2-4164-8e13-715a36588be0

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