• Praxistage

    Folgeangebote nach der Einführung von Palliative Care im Betrieb:

    Für Alters- und Pflegeheime, sowie für Spitex-Betriebe führe ich einzelne Praxistage durch. An diesen Tagen pflege ich in komplexen Betreuungssituationen unter Berücksichtigung einer (oder mehrerer) Fragestellungen aus dem Team mit. Im Anschluss daran werden Beobachtungen im interprofessionellen Team ausgetauscht, ausgewertet, um gemeinsam Antworten auf die Fragestellung(en) zu finden. Ein Arbeitsblatt nach SENS (Standortbestimmung/Evaluation), sowie das Protokoll nach SENS sind wertvolle Strukturhilfen.

    Anfragen, Nachfragen und Offerten: c.gohrbandt@hotmail.com

    oder 078 815 19 66

     

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    Dipl. Pflegefachfrau HF, Expertin Palliative Care MAS (FHO) Master-Arbeit

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Pro Senectute fordert bezahlbare Altenpflege zu Hause

Bern

Damit ältere Menschen die Chance auf ein zufriedenes Leben haben, braucht es ein funktionierendes Umfeld, ausreichende Finanzen und bedarfsgerechte Betreuungsangebote. Das geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Pro Senectute Schweiz hervor.

Mehr dazu hier:

https://www.suedostschweiz.ch/politik/2020-10-01/pro-senectute-fordert-bezahlbare-betreuung-von-senioren-zu-hause

Die Medienmitteilung von Pro Senectute zur Studie im Volltext:

Damit alle älteren Menschen die Chance auf ein langes zufriedenes Leben in den eigenen vier Wänden haben, sind gemäss einer Studie von Pro Senectute Schweiz drei Faktoren ausschlaggebend: ein funktionierendes Umfeld, ausreichende Finanzen und bedarfsgerechte Betreuungsangebote. Ohne Umdenken wird die bereits bestehende Betreuungslücke angesichts des demografischen und gesellschaftlichen Wandels noch grösser.

Der Corona-Lockdown hat es wieder ins Bewusstsein gerufen: Ältere Menschen brauchen in ihren eigenen vier Wänden mit zunehmendem Alter Unterstützung. Bisher liegen aber kaum Daten über die Betreuungssituation von Seniorinnen und Senioren vor, die zu Hause leben. Eine neue Studie von Pro Senectute Schweiz * legt nun erstmals die Kosten einer bedarfsgerechten Betreuung zu Hause offen. Die Studie geht von über 660’000 Personen im Alter über 63 Jahren aus, die mindestens eine Betreuungsleistung benötigen. Auf Basis dieser Resultate hat Pro Senectute ein für die Schweiz einzigartiges Modell mit 20 Stufen der Betreuung zu Hause definiert – von einfachen Besorgungen bis zu komplexen Mehrfachleistungen. Das Modell soll dazu beitragen, den Bedarf an Betreuungsleistungen und deren Kosten sichtbar zu machen.

Betreuung zu Hause als Massnahme gegen Einsamkeit
Aktuell würden sich die Kosten einer bedarfsgerechten Betreuung zu Hause gemäss Studie schweizweit auf 4,2 bis 5,4 Milliarden Franken pro Jahr belaufen. Frappant: Dabei fallen nicht primär die Betreuungsbedürfnisse von Menschen ins Gewicht, die körperliche Einschränkungen haben, sondern von jenen, die einsam sind. Im Einzelfall verursacht die Betreuung dieser Menschen nur geringe Kosten, doch in der Summe erweist sie sich als grösster Kostentreiber. Dieser Befund zeigt: Ein funktionierendes Umfeld oder günstige, aber gezielte Unterstützungsleistungen tragen nicht nur dazu bei, Einsamkeit im Alter zu reduzieren, sondern haben erwiesenermassen auch einen positiven Einfluss auf die Gesundheit.

Betreuung zu Hause muss erschwinglich werden
Angehörige, Freunde und Nachbarn leisten heute den Löwenanteil der Betreuungsaufgaben. Mit zunehmendem Alter verändert sich jedoch der Bedarf an Unterstützung, womit das Umfeld an seine Grenzen stösst. In diesen Fällen besteht die Herausforderung häufig darin, externe Betreuungsleistungen zu finanzieren. Denn diese gehen heute zu einem grossen Teil zulasten der Betroffenen. Das können sich viele nicht leisten.«Pro Senectute wird sich den Herausforderungen der Finanzierung der Betreuungsangebote annehmen und nötigenfalls auf politischer Ebene aktiv werden», betont Alain Huber, Direktor von Pro Senectute Schweiz. Dank gezielter finanzieller Unterstützung könnten betreuungsbedürftige Menschen im Alter Unterstützung in Anspruch nehmen, um den Übertritt ins Pflegheim hinauszuzögern oder sogar ganz zu vermeiden. Das würde den Druck auf die Gesundheitskosten spürbar reduzieren.

Im Zentrum aller Überlegungen müssen die Bedürfnisse der älteren Menschen stehen – und diese verändern sich. «Pro Senectute wird ihre Angebote und Dienstleistungen entsprechend weiterentwickeln. Denn die Schweiz wird zu einer Gesellschaft des langen Lebens – und es braucht Betreuung, damit ein glückliches und möglichst selbstbestimmtes Leben im Alter für alle gesichert werden kann», so Huber.

Die Studie «Betreuung von Seniorinnen und Senioren zu Hause: Bedarf und Kosten»
Das Institut für Gesundheitsökonomie WIG der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften untersuchte im Auftrag von Pro Senectute Schweiz einerseits den Bedarf an Betreuungsleistungen für zu Hause lebende Seniorinnen und Senioren. Andererseits wurde eine Schätzung der Kosten für diese Betreuungsleistungen vorgenommen. Dies, weil die Betreuung älterer Menschen in ihrem Zuhause in den meisten Fällen informell erbracht wird, also freiwillig von Angehörigen oder von Institutionen wie Pro Senectute. Dies wird angesichts der immer älter werdenden Bevölkerung künftig nicht mehr möglich sein. Diese bislang einzigartige Studie versteht sich als ein erster Schritt, um daraus künftige Finanzierungsmöglichkeiten ableiten und diese in den politischen Diskurs einbringen zu können.

Angemessene Pflege von Sterbenden ist gefährdet

corona bett

Foto 3sat

Der Bundesrat ist besorgt und präsentiert ein Massnahmenpaket.

Mit den heutigen Strukturen im Gesundheitswesen werde es nicht möglich sein, die zunehmende Anzahl sterbender Menschen in der Schweiz angemessen zu behandeln. Zudem hätten nicht alle Menschen in allen Regionen einen gleichwertigen Zugang zu den Angeboten der Palliativmedizin. Dies das beunruhigende Fazit, das der Bundesrat in einem Bericht zur Betreuung und Behandlung von Menschen am Lebensende zieht. Neben dem Wohnort seien auch die finanziellen Mittel der Patientinnen und Patienten ausschlaggebend: «Solche Ungleichheiten im Sterben sind zu beheben.»

Deshalb schlägt die Landesregierung Massnahmen vor, um dem drohenden Missstand zu begegnen. Über die Kosten gibt es im am 18.9.20 veröffentlichten Bericht keine Angaben. Konkret schlägt der Bundesrat Massnahmen in den Themenbereichen Sensibilisierung, Unterstützung, Betreuung und Koordination vor. Die Massnahmen sollen wann immer möglich innerhalb der bereits bestehenden Strukturen erfolgen. Neu will der Bund eine ständige Arbeitsgruppe «Gesundheitliche Vorausplanung» einsetzen und ein Projekt «Zugang zur allgemeinen Palliative Care» lancieren. Zudem sollen die Kantone Informations- und Beratungsstellen zum Thema einrichten.

Lehren aus der Corona-Krise

Mobile, ambulante und stationäre Angebote sollen ausgebaut werden, damit alle Menschen in allen Regionen die Angebote der Palliative Care nützen können. Für Personen mit komplexen Krankheiten am Ende des Lebens sollen zudem spezialisierte Angebote definiert werden. Die Koordination aller Massnahmen soll auf nationaler Ebene durch die Plattform Palliative Care sichergestellt werden, die es bereits heute gibt.

Die Covid-19-Pandemie hat die zentrale Rolle der Palliative Care laut dem Bundesrat bestärkt. Am meisten Todesfälle habe es bei den über 80-Jährigen gegeben, dennoch seien in den meisten Pflegeheimen kaum Palliative-Care-Fachpersonen eingesetzt worden. Künftig will der Bundesrat auch bei der Pandemie-Bewältigung die Bedürfnisse Sterbender und ihrer Angehörigen stärker berücksichtigen.

Quelle: SDA / Der Bund 19.9.20

Die bundesrätliche Stellungnahme im Original. BAG-Bericht

Klicke, um auf 62963.pdf zuzugreifen

Im Sterben Leben finden

Foto: seniorweb.ch

Was Stéphanie Chuat und Véronique Reymond mit «Schwesterlein» geschaffen haben, ist ein berührendes Werk über das Leben und das Sterben, die Kraft der Kreativität und eine Nächstenliebe besonderer Art. – Die Schweiz schickt diesen Film ins Oscar-Rennen.

Mehr dazu hier:

https://seniorweb.ch/2020/09/01/im-sterben-leben-finden/

Prinzip Normalität in der Demenzpflege (Audio)

In der Schweiz leben rund 130`000 Demenzkranke. Im Kanton Solothurn war Ende August 2020 Spatenstich für ein Heim, in dem eine neue Form der Betreuung geplant ist. «Normalitätsprinzip» heisst das Konzept des neuen Demenzzentrums Lindenpark in Balsthal.

Der ganze Bericht hier:

https://www.srf.ch/play/radio/popupaudioplayer?id=36017e5d-9aa3-44de-bd5d-a952d53ed472

Soziale Beziehungen am Ende des Lebens sind wichtig

Foto Uni Basel

Die Diagnose Krebs gehört zum Alltag von Jakob Passweg. Der Basler Chefarzt erzählt, welche Fragen die Patienten ihm stellen und wie wichtig soziale Beziehungen und die Angehörigen bei der Behandlung der Patienten sind.

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https://epaper.nzz.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/email?defId=8&publicationDate=2020-08-16&newspaperName=NZZ%20am%20Sonntag&pageNo=44,45&articleId=-1&signature=BF4AC04B16914C210B7C2CD62F21BB1D081385F7

Neue Zürcher Zeitung

Link zu Prof. Passweg

https://www.unispital-basel.ch/ueber-uns/bereiche/medizin/kliniken-institute-abteilungen/haematologie/ueber-uns/team/pers/jakob-passweg/

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