Schutz gegen Übertherapie

Weil niemand den Mut hat, die Magensonde zu entfernen, verbringt ein schwerstkranker Demenzpatient seine letzten Jahre in qualvoller Regungslosigkeit. Der Fall macht deutlich, welches Leid eine Patientenverfügung ersparen kann.

Mehr dazu hier, in einer Archivperle:

https://www.aerztezeitung.de/politik_gesellschaft/medizinethik/article/929622/kuenstliche-ernaehrung-patientenverfuegung-schuetzt-qualvoller-uebertherapie-lebensende.html

Warum eine pflegerische Koordination wichtig ist

Das Care-Team in Baden

In vielen Institutionen weiss die eine Hand nicht, was die andere tut. Pflegefachkräfte, Ärzte, Physio, Seelsorge, Sozialarbeit, Hausdienst, Hotelerie könnten vielerorts besser zusammenarbeiten. Das Case Management ist eine permanente Herausforderung. Handlungskonzept zur strukturierten und koordinierten Gestaltung von Unterstützungs- und Beratungsprozessen von Menschen in komplexen Problemlagen müssen permanent überprüft und verbessert werden. Zum Nutzen aller Beteiligten.

Hier eine interessante Präsentation:

https://www.bzpflege.ch/sites/authoring/SiteCollectionDocuments/w_netzwerk_palliativecare/Praesentation_Inputreferat_%2027022018.pdf

Lebensqualität im Kontext der Palliativmedizin

Quelle: Thieme / Palliativmed 2019 s. 20

Lebensqualität ist nach der Überlebenszeit das wichtigste Behandlungsziel für schwer/chronisch kranke Patienten. Dies gilt von der Diagnosestellung an für den gesamten Krankheits- und Behandlungsverlauf. Gesundheitsbezogene Lebensqualität ist heute mit naturwissenschaftlichen Methoden zuverlässig messbar. Es lassen sich so Auswirkungen von Krankheit und Therapie systematisch darstellen und vergleichen. Gleichzeitig beginnt der Lebensqualitätsgedanke mehr und mehr in der tagtäglichen klinischen Praxis angekommen zu sein. Dies gilt insbesondere für die Palliativmedizin.

Hier gehts zur Zeitschrift (Abstract und PDF)

https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-0854-2730

Charta für Schwerstkranke und Sterbende

Photo by Pixabay on Pexels.com

Es betrifft im Prinzip alle, aber niemand denkt gerne daran. Jetzt bekräftigen brandenburgische Verbände durch eine Unterschrift, dass mehr für die Palliativmeidzin und Hospize getan werden muss.

Hier gehts zur Charta:

https://www.charta-zur-betreuung-sterbender.de/

Mehr dazu hier:

https://www.maz-online.de/Brandenburg/Brandenburgs-Verbaende-unterstuetzen-Charta-fuer-Palliativmedizin

Trauerreden

Walter Müller erzählt die Lebensgeschichten von 23 Menschen, die in Salzburg und Umgebung gelebt haben und dort verstorben sind. Als Trauerredner hat er in den letzten Jahren fast 200 Reden gehalten – bei der Verabschiedung von Menschen, die, aus welchem Grund auch immer, aus der Kirche ausgetreten sind. Gläubig waren so gut wie alle, nur haben sie sich statt des Pfarrers einen Abschiedsredner am Grab, in der Trauerhalle gewünscht.

Berührend, spannend, durchaus auch heiter blättern sich die Schicksale vor unserem Auge auf. Jeder Mensch ist einzigartig, ein eigener Kosmos, egal ob es sich um den langjährigen Busfahrer der Linie „M“, die „Kordi von der Eisenbahn“ oder den legendären Ober vom Café Bazar handelt. Und jeder Mensch hinterlässt seine ganz persönliche, unvergleichliche Geschichte.

„Man sollte mehr nachfragen, zu Lebzeiten…“, so Müller.
Ein Buch, das tröstet und den Leser anregt, auch über seine eigenen Lieben und deren Leben nachzudenken.
Ein Buch über den Tod, aber besonders auch über das Leben!

Mehr dazu hier:

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/suggestartikel/ID30580465.html?sq=Wenn%20es%20einen%20Himmel%20gibt…&stype=productName

%d Bloggern gefällt das: