Was ist gutes Sterben?

Können wir beurteilen, was gutes Sterben ist?

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Monika Renz

Ist es der plötzliche Tod nach einem Unfall oder Herzversagen? Monate todkranken Daseins und Leidens bleiben erspart. Umso unerbittlicher trifft es die Angehörigen, die keine Chance erhielten, sich zu verabschieden. Oder ist gutes Sterben langsames Gehen, das zugleich viel Leiden und Mit-Leiden zumutet? Stirbt gut, wer bis zum Schluss verdrängt? Oder ist gutes Sterben bewusst durchlebtes Leiden und Abschiednehmen?

Gutes Sterben sei »der Abschluss von erfülltem Leben«, sagen einige. Es geschehe »im Einverständnis mit sich selbst«, meinen andere und nähern sich dem schon zu Lebzeiten an. Gutes Sterben sei »erlebtes Sterben«. Auch diese Antwort begegnet mir immer wieder, etwa im Gegenüber von Patienten, die es trotz Schmerzen ausdrücklich ablehnen, medikamentös in Schlafzustände versetzt – sogenannt sediert – zu werden. Sie wollen wachen Sinnes auf ihren Tod zugehen. Eine Frau formulierte, sie wolle »dabei sein, wenn es geschieht«.

Gutes Sterben sei schmerzloses Sterben, sagen wiederum andere, die sich am liebsten möglichst frühzeitig und dauerhaft sedieren lassen möchten.

Mehr dazu aus dem Buch „Hinübergehen“ von Monika Renz (Leseprobe)

https://www.lesejury.de/media/samples/661/9783451600661_leseprobe.pdf
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Richtungsstreit bei Exit

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Eine Gruppe von alten Exit-Pionieren kämpft für die radikale Lösung, die rezeptfreie Abgabe des tödlichen Medikaments. Der Vorstand hingegen verfolgt die gemässigte Lösung, eine schwere, unheilbare Erkrankung als Voraussetzung, und startet eine Kampagne zur Aufklärung. Die interne Auseinandersetzung hat dazu geführt, dass Exit eine öffentliche Fachtagung organisierte. Die 600 Tickets waren innert weniger Tage ausverkauft. Der Richtungsstreit hält an.

Mehr dazu hier:

https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/das-letzte-tabu-exit-will-mit-einem-missverstaendnis-bei-der-suizidhilfe-aufraeumen-135983098

Alzheimer: Hoffnungen für neue Therapien

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Die Hoffnungen auf ein Alzheimer-Medikament flammen wieder auf – auch dank der Schweiz. Amerikanischen Wissenschaftern ist ein anderer Forschungsdurchbruch gelungen, dank einer 70-jährigen Kolumbianerin.

Mehr dazu hier:
https://www.tagblatt.ch/leben/die-frau-die-immun-gegen-alzheimer-ist-ld.1168908

«Meine Frau stirbt jeden Tag ein bisschen mehr»: Wenn sich das Gedächtnis verabschiedet

Demenzkranker hat Name auf  Hand geschrieben

Bis 2040 werden in der Schweiz 300’000 Menschen mit Demenz leben. Das wird unsere Gesellschaft nachhaltig verändern. Wie ein Dorf in den Bergen, ein Heim ohne abgeschlossene Türen und eine erst 51-Jährige mit dem Vergessen umgehen.

Mehr dazu hier:

https://www.tagblatt.ch/leben/ich-habe-demenz-bitte-haben-sie-geduld-mit-mir-ld.1168880

Was Sterbende kurz vor ihrem Tod sagen

Der Mensch ist das einzige Wesen, das sich seiner Endlichkeit bewusst ist. In unseren letzten Momenten vor dem Tod zeigt sich, was wirklich zählt. Protokolle, die ans Herz gehen.

Mehr dazu hier:

https://ze.tt/das-sagen-sterbende-kurz-vor-ihrem-tod-hospiz/

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