Neue SAMW-Richtlinien zur Betreuung von Menschen mit Demenz

Die neuen medizin-ethischen Richtlinien zur Betreuung von Menschen mit Demenz bieten eine praktische Orientierungshilfe zu ethischen Fragen und Konfliktsituationen. Der Aufbau orientiert sich an einzelnen Problemfeldern, die sich Betreuungspersonen stellen können – sowohl settingübergreifend (ambulant, Spital, Pflegeheim) wie auch berufsgruppenübergreifend.

Der Richtlinien-Entwurf war von Juni bis August 2017 in der öffentlichen Vernehmlassung. Das Thema bewegte, die SAMW erhielt über 80 Stellungnahmen. Positiv beurteilt wurden insbesondere die Ausgewogenheit, hohe Praxisrelevanz und gute Verständlichkeit des Textentwurfes. Die Richtlinien wenden sich in erster Linie an medizinische Fachpersonen; ein ergänzender Text für nicht-medizinische Berufe unter Federführung der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie ist geplant.

Die Richtlinien stehen auf der SAMW-Website in deutsch, französisch, englisch und italienisch zur Verfügung. Dort können sie auch als gedruckte Broschüre (d/f) bestellt werden: http://www.samw.ch/richtlinien

Oder Sie können hier heruntergeladen werden:

richtlinien_samw_demenz

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Schmerzen und Angst am Lebensende – Was tun?

Sie können furchtbar sein, Schmerzen, Übelkeit und mehr. Und zuweilen ist die Angst vor Schmerzen noch grösser als die Schmerzen selbst. Die gute Nachricht: Man muss wirklich nicht alles aushalten. Es gibt ein Recht auf Linderung. Ein Palliativmediziner redet Klartext.

Hier mehr dazu:

https://chrismon.evangelisch.de/artikel/2017/33169/worauf-es-der-palliativmedizin-ankommt

CAS-Arbeit Angst am Lebensende: eine Literaturstudie

https://gohrbandt.files.wordpress.com/2012/07/angst-vor-dem-lebensende-claudia-gohrbandt.pdf

Reduktion auf das Wesentliche am Sterbebett

Als die Atem- und Komplementärtherapeutin Agnes Schweizer ihre Freundin beim Sterben begleiten durfte, wurde ihr bewusst, dass am Ende des Lebens Reduktion auf das Wesentliche gefragt ist. Und eine entsprechende Grundhaltung.

Ein beeindruckender Artikel in der Zeitschrift Atemzeit (2014)

https://www.atem-schweiz.ch/pdf/atemzeit/14_11_atemzeit_GzD_red.pdf
14_11_atemzeit_GzD_red.pdf

Palliative Care: Öffentlichkeitsarbeit tut Not

Neben der zentralen medizinischen Versorgung durch Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonal oder Spitex- Organisationen ist auch die Einbindung von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und bei Bedarf psychologische und spirituelle Unterstützung wichtig. Palliative Care begleitet und entlastet ebenso die Angehörigen und Nächsten des schwerkranken Menschen. Das Thema in breiten Bevölkerungskreisen zu erklären ist Aufgabe der Öffentlichkeitsarbeit. In den Parteien interessieren sich vor allem die Frauen für Palliative Care.

Hier ein Faktsheet der CVP-Frauen Schweiz

http://www.cvp-frauen.ch/wp-content/uploads/2016/05/factsheet-Palliativpflege.pdf
factsheet-Palliativpflege.pdf

Wann beginnt Palliative Care?

Die Diagnose «unheilbar krank» verändert das ganze Leben. Für die Betroffenen, aber auch für ihre Angehörigen folgt oft eine belastende, schwierige Phase des Lebens. Schmerzen, andere körperliche Beschwerden und seelische Belastungen prägen den Lebensalltag.

Mehr dazu auf palliative.ch

https://www.palliative.ch/de/palliative-care/wann-beginnt-palliative-care/