Symposium „Forschung in Palliative Care“ (SAMW)

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Überzeugt, dass qualitativ hochwertige Forschung zu einer besseren klinischen Praxis beiträgt, hat die SAMW von 2014 bis 2018 das Förderprogramm «Forschung in Palliative Care» durchgeführt. Im Rahmen eines Symposiums wurden Ergebnisse aus den geförderten Projekten präsentiert und darüber diskutiert, wie sich Palliative-Care-Forschung in der Schweiz weiterentwickeln kann.

Mehr dazu hier:
https://www.samw.ch/de/Foerderung/Forschung-in-Palliative-Care.html

Interkulturelle Sensitivität am Lebensende

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Menschen mit Migrationshintergrund erfahren Sterben, Tod und Trauer emotional anders als wir Mitteleuropäer. Das Eingehen auf uns fremden Bedürfnisse und Haltungen bringt grosse Herausforderungen mit sich. Wie kommuniziert man mit Betroffenen und deren Angehörigen mit anderen ethnischen Wurzeln?

Eine spannende Präsentation mit Fallbeispielen:

https://www.svat.ch/fileadmin/user_upload/Files/Dokumente/Fachtagung_SVAT/2017/Menschen_mit_Migrationshintergrund_in_der_Palliative_Care.pdf
Menschen_mit_Migrationshintergrund_in_der_Palliative_Care.pdf

„Ich möchte jetzt sterben“ – Über Sterbewünsche am Lebensende

Wünsche sind alles

Was bedeutet es für uns Menschen, wünschen zu können? Die wünschende Geistesverfassung, der Wunsch und das Wünschen überhaupt waren zwar ein zentrales Thema in der Psychoanalyse. Sie sind aber im Vergleich zum freien Willen und zum Handeln in der Philosophie selten ausführlich untersucht worden. Das mag unter anderem daran liegen, dass es nicht einfach ist, Wünsche systematisch zu erfassen. Sie sind schwer greifbar, irgendwie ätherisch. Das Wünschen gehört zwar in die Nähe des gewollten Vermögens, aber wir kennen auch Situationen, wo wir das, was wir wünschen, unmöglich wollen würden. Ich wende mich in diesem Kapitel dem Phänomen des Wünschens zu, und zwar anhand eines ganz und gar nichttrivialen Beispiels, nämlich am Beispiel von Sterbewünschen. Sie betreffen die Existenz, weil ihr Inhalt das Sterben ist.

Mehr dazu hier:

https://www.peterlang.com/view/9783653968682/xhtml/chapter004.xhtml

Vom Wiedererscheinen des Todes: Sterben im Fokus der Smartphone-Kameras

 

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Screenshot pallnetz.ch

Seit der Jahrtausendwende hat der öffentliche Diskurs über die Themen Krankheit, Krebs und Tod enormen Auftrieb erfahren. Nach jahrelanger Verdrängung und Tabuisierung ploppen Phänomene wie Krebs-Blogs und Video-Testimonials aber auch Messages von gesellschaftlichen Akteurinnen und Akteuren, die unser Verhältnis zum Tod ändern wollen, an die Oberfläche. Das Sichtbarmachen von Krankheit, Krebs und Tod scheint jedenfalls für viele kranke Menschen heute zur Normalität zu gehören.

Mehr dazu hier:
https://www.pallnetz.ch/sterben-im-fokus-der-smartphone-kameras.htm

Sterbebegleitung unter interkulturellen Aspekten (Buch)

Um allen Menschen eine gute Versorgung am Lebensende zu ermöglichen, ist Kultursensibilität in Palliative Care und Hospizarbeit von grosser Bedeutung. Der Frage, was Kultursensibilität genau bedeutet und wie eine kultursensible Begleitung aussehen kann, haben sich zahlreiche Experten in einem neuen Buch gewidmet. Dabei bildet ein weites Kulturverständnis die Grundlage. Kulturen werden als Lebenswelten verstanden. Darum werden nicht nur Migrantinnen und Migranten in den Blick genommen, sondern auch andere uns „fremd“ erscheinende Kulturen wie beispielsweise geistig behinderte Menschen, Strafgefangene oder Wohnungslose.
Mehr dazu hier:
https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID140594380.html

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