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Im Verdrängen des Sterbens sind wir gut (Kommentar)

In der Schweiz sind wir sehr geübt darin, das Sterben zu verdrängen. Das war schon vor dem Ausbruch der Pandemie so. Der Tod ist zur Leerstelle geworden. Die über 60 000 Menschen, die jährlich an Krankheiten, Unfällen oder Alter sterben, tauchen in der Öffentlichkeit kaum je auf. Und wenn in einem Gespräch einmal das Stichwort Sterben fällt, folgt meist betretenes Schweigen. Stattdessen haben wir das Sterben organisiert und delegiert, an die Spitäler und Altersheime. Anders als etwa in Italien, wo die verschiedenen Generationen eng zusammenleben und Senioren auch im öffentlichen Raum stärker präsent sind, verschwinden ältere Menschen in der Schweiz irgendwann aus dem Blickfeld. Und mit ihnen die Erinnerung an unsere eigene Verletzlichkeit.

Mehr dazu in der NZZ am Sonntag:

https://nzzas.nzz.ch/hintergrund/tod-im-verdraengen-des-sterbens-sind-wir-gut-ld.1589338

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