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Bern: Für eine neue Sterbekultur und für mehr Liebe zum Leben

http://www.baerntreit.ch

Alec von Graffenried bei der Lancierung der Charta.

Berns Stadtpräsident Alec von Graffenried hat gemeinsam mit 70 interessierten Personen am Montag eine „Berner Charta: Das Lebensende gemeinsam tragen“ lanciert. Ziel ist es, Betroffene und Angehörige durch Vernetzung und Nachbarschaftshilfe in der letzten Phase des Lebens zu unterstützen.

Hier gehts zur Charta:

Die Gründungsveranstaltung wurde in Form einer virtuellen Zoom-Konferenz mit gut 70 Teilnehmenden durchgeführt. Ziel der Charta ist die Enttaubuisierung des Tods und Vernetzung von Organisationen und Personen, die mit Tod, Sterben, Trauer zu tun haben. Gründungspartner sind:

  • das Kompetenzzentrum Alter der Stadt Bern
  • das Palliativzentrum des Berner Inselspitals
  • die Dachorganisation palliativ.ch und die Krebsliga
  • die Berner Fachhochschule Pflege
  • die Palliativexpertinnen und Experten der drei Landeskirchen
  • eine Sterbebegleiterin sowie eine Vielzahl von interessierten Einzelpersonen.

Die Charta, die auf einer Internetplattform publiziert ist, hat zum Ziel, dem Thema Lebensende mehr Aufmerksamkeit zu geben sowie die Grundlagen zu legen für mehr Mitgefühl und gegenseitige Unterstützung.

Gemeinderätin Franziska Teuscher betonte in einer Grussadresse, Kommunikation über das Sterben und Sterbegleitung seien nicht allein staatliche Aufgaben, sondern gesellschaftliche Herausforderung. Wir alle sollten uns rechtzeitig Gedanken um das eigene Lebensende machen und auf diesem Weg Familien, Freunde, Nachbarn unterstützen.

Stadtpräsident Alex von Graffenried kompletierte ein Puzzle mit den Bereichen Schulen, Spiritualität, Kultur, Arbeitgeber, Gesundheitswesen, Bekannte und Nachbarn. In all diesen Bereichen suchen die Organisatoren personelle sowie finanzielle Unterstützung. Von Graffenried betonte, mit der Charta sei in der Stadt Bern eine neue Sterbekultur lanciert, die auch mehr Liebe zum Leben zum Ziel habe.

Im kommenden Jahr will die Stadt unter dem Titel „Compassionate Friends“ erste Kurzworkshops anbieten, in denen grundsätzliche Informationen zu Sterben, Tod und Trauer vermittelt werden.

Mehr Informationen und Kontaktdaten: http://www.baerntreit.ch

In sechs Online- Workshops behandelten die Veranstaltungsteilnehmenden verschiedene Themen.

Text und Fotos: Peter Schibli

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