• Praxistage

    Folgeangebote nach der Einführung von Palliative Care im Betrieb:

    Für Alters- und Pflegeheime, sowie für Spitex-Betriebe führe ich einzelne Praxistage durch. An diesen Tagen pflege ich in komplexen Betreuungssituationen unter Berücksichtigung einer (oder mehrerer) Fragestellungen aus dem Team mit. Im Anschluss daran werden Beobachtungen im interprofessionellen Team ausgetauscht, ausgewertet, um gemeinsam Antworten auf die Fragestellung(en) zu finden. Ein Arbeitsblatt nach SENS (Standortbestimmung/Evaluation), sowie das Protokoll nach SENS sind wertvolle Strukturhilfen.

    Anfragen, Nachfragen und Offerten: c.gohrbandt@hotmail.com

    oder 078 815 19 66

     

  • Kontakt

    Mail-Adresse:
    c.gohrbandt@hotmail.com

    Dipl. Pflegefachfrau HF, Expertin Palliative Care MAS (FHO) Master-Arbeit

    Beruflicher Werdegang

    LinkedIn - Profil

    Facebook - Profil

    Twitter

Angemessene Pflege von Sterbenden ist gefährdet

corona bett

Foto 3sat

Der Bundesrat ist besorgt und präsentiert ein Massnahmenpaket.

Mit den heutigen Strukturen im Gesundheitswesen werde es nicht möglich sein, die zunehmende Anzahl sterbender Menschen in der Schweiz angemessen zu behandeln. Zudem hätten nicht alle Menschen in allen Regionen einen gleichwertigen Zugang zu den Angeboten der Palliativmedizin. Dies das beunruhigende Fazit, das der Bundesrat in einem Bericht zur Betreuung und Behandlung von Menschen am Lebensende zieht. Neben dem Wohnort seien auch die finanziellen Mittel der Patientinnen und Patienten ausschlaggebend: «Solche Ungleichheiten im Sterben sind zu beheben.»

Deshalb schlägt die Landesregierung Massnahmen vor, um dem drohenden Missstand zu begegnen. Über die Kosten gibt es im am 18.9.20 veröffentlichten Bericht keine Angaben. Konkret schlägt der Bundesrat Massnahmen in den Themenbereichen Sensibilisierung, Unterstützung, Betreuung und Koordination vor. Die Massnahmen sollen wann immer möglich innerhalb der bereits bestehenden Strukturen erfolgen. Neu will der Bund eine ständige Arbeitsgruppe «Gesundheitliche Vorausplanung» einsetzen und ein Projekt «Zugang zur allgemeinen Palliative Care» lancieren. Zudem sollen die Kantone Informations- und Beratungsstellen zum Thema einrichten.

Lehren aus der Corona-Krise

Mobile, ambulante und stationäre Angebote sollen ausgebaut werden, damit alle Menschen in allen Regionen die Angebote der Palliative Care nützen können. Für Personen mit komplexen Krankheiten am Ende des Lebens sollen zudem spezialisierte Angebote definiert werden. Die Koordination aller Massnahmen soll auf nationaler Ebene durch die Plattform Palliative Care sichergestellt werden, die es bereits heute gibt.

Die Covid-19-Pandemie hat die zentrale Rolle der Palliative Care laut dem Bundesrat bestärkt. Am meisten Todesfälle habe es bei den über 80-Jährigen gegeben, dennoch seien in den meisten Pflegeheimen kaum Palliative-Care-Fachpersonen eingesetzt worden. Künftig will der Bundesrat auch bei der Pandemie-Bewältigung die Bedürfnisse Sterbender und ihrer Angehörigen stärker berücksichtigen.

Quelle: SDA / Der Bund 19.9.20

Die bundesrätliche Stellungnahme im Original. BAG-Bericht

Klicke, um auf 62963.pdf zuzugreifen

Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: