Eine Pflegedienstleiterin über ihren Arbeitsalltag

 

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Screenshot derbund.ch

Petra Fuchs, Pflegedienstleisterin im Inselnotfall, will ihrem Personal erst 12-Stunden-Tage verordnen, wenn es nicht mehr anders geht. Interview im Bund vom 26.3.20:

Frage: Im Fernsehen sagte eine andere Pflegefachfrau, man lasse Sterbende trotz im allgemeinen Corona-Stress nicht allein.

Antwort: Das gilt auch für uns. Man muss individuell entscheiden, was das Beste ist. Die Vorschriften sind gut, aber gesunder Menschenverstand ist auch wichtig.

Haben Sie manchmal Angst?

Nein. Für uns sind ansteckende Krankheiten nichts Neues. Wir haben letztes Jahr gut 3000-mal eine Person auf dem Notfall isoliert. Wir sind jetzt sogar besser geschützt als damals, weil sich nun auch Patienten sehr vorsichtig verhalten. Wir tragen Masken und desinfizieren regelmässig die Hände. Ich kann aber nachvollziehen, dass Angst aufkommen kann, wenn man alleine zu Hause ist und zu einer Risikogruppe gehört. Wir müssen aufpassen, dass die Menschen nicht vereinsamen.

Mehr dazu hier (paywall:

https://www.derbund.ch/solche-schichten-schafft-man-nicht-ueber-monate-hinweg-126803652282

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