• Praxistage

    Folgeangebote nach der Einführung von Palliative Care im Betrieb:

    Für Alters- und Pflegeheime, sowie für Spitex-Betriebe führe ich einzelne Praxistage durch. An diesen Tagen pflege ich in komplexen Betreuungssituationen unter Berücksichtigung einer (oder mehrerer) Fragestellungen aus dem Team mit. Im Anschluss daran werden Beobachtungen im interprofessionellen Team ausgetauscht, ausgewertet, um gemeinsam Antworten auf die Fragestellung(en) zu finden. Ein Arbeitsblatt nach SENS (Standortbestimmung/Evaluation), sowie das Protokoll nach SENS sind wertvolle Strukturhilfen.

    Anfragen, Nachfragen und Offerten: c.gohrbandt@hotmail.com

    oder 078 815 19 66

     

  • Kontakt

    Mail-Adresse:
    c.gohrbandt@hotmail.com

    Dipl. Pflegefachfrau HF, Expertin Palliative Care MAS (FHO) Master-Arbeit

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Angehörige von Sterbenden über Rasselatmung optimal informieren

Ein feuchtes Zelt hilft gegen Rasselatmung

In der „Lebenslage sterbend“ kann es zu Rasselatmung kommen. Nicht selten schreckt dies Angehörige auf. Um diese angemessen beraten zu können, kann ein Muster-Informationsschreiben für Angehörige nutzen. Bevor Sie diese Informationen allerdings an Angehörige weiterreichen, sollten Sie ihnen vorher den Sachverhalt mündlich erläutern und erklären. Erst wenn der Sachverhalt wirklich verstanden worden ist, sollten Sie das Schreiben aushändigen. Bedenken Sie, dass Sie es in der Regel mit dem Familiensprecher zu tun haben. Dieser muss dann zu Hause Bericht erstatten. Hierbei kann ihm das unten aufgeführte Material helfen.

Sehr geehrte Angehörige,

wenn sich ein Bewohner im Sterbeprozess befindet, ist das für alle Beteiligten eine belastende Situation – auch wenn sie sich schon über einen langen Zeitraum darauf gedanklich vorbereiten konnten. Das Sterben als solches zeigt sich durch vielfältige Anzeichen und Symptome. Der Sterbende wird immer schwächer und er nimmt immer weniger an seiner Umgebung Anteil. Häufig schläft der Sterbende viel und er wirkt abwesend.

Ein Symptom, das immer wieder zu beobachten ist, ist die geräuschvolle Atmung. Sie klingt brodelnd, gurgelnd und rasselnd. Sie ist dadurch verursacht, dass der Betroffene entweder sein Sputum nicht mehr hinunterschlucken oder das Lungensekret nicht mehr abhusten kann. Oftmals liegen auch beide Ursachen vor. Dies geschieht, weil der zu Pflegende zu schwach ist. 
Aus vielen Untersuchungen ist bekannt, dass dieses Symptom vom Betroffenen nicht als Belastung wahrgenommen wird. Er leidet nicht unter der Rasselatmung. Auch wenn Sie den Eindruck bekommen, der Betroffene müsste dieses Symptom als „Ersticken“ wahrnehmen: Dies ist nicht der Fall.

Falls Sie dies als Begleitpersonen belastet und Sie womöglich die Rasselatmung des Betroffenen nicht ertragen können, werden wir auf dieses Symptom reagieren. Es ist uns ein Anliegen, dass Sie weiterhin die Begleitung mit übernehmen.

Es gibt verschiedene Wege, wie wir auf das Symptom der Rasselatmung reagieren können. Ein natürlicher Weg ist der, die Flüssigkeitszufuhr für den Betroffenen zu reduzieren. Dadurch entzieht der Organismus der Lunge die Flüssigkeit, sodass der zu Pflegende schon nach kurzer Zeit wieder freier atmen kann.

Während dieser Maßnahme bekommt der Betroffene alle 1⁄2 Stunde eine spezielle Mundpflege, um sein Durstgefühl zu reduzieren. Gern erläutern Ihnen die Mitarbeiter unserer Einrichtung, wie diese Maßnahme durchgeführt wird, damit Sie dabei mithelfen können.

Ein weiterer Weg ist die Gabe von Medikamenten, die die Sekretbildung der Lunge hemmen. Diese Maßnahme sprechen wir gegebenenfalls zeitnah mit dem Hausarzt ab.

Sollten Sie zum Symptom der Rasselatmung und zu den angesprochenen Maßnahmen noch Fragen haben, steht Ihnen unser Team gern zur Verfügung.

Ihr Palliativbeauftragter

Mehr dazu hier:

Informationsschreiben für Angehörige zur Rasselatmung hier:

Rasselatmung: So gehen Sie mit den Angehörigen um

 

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