Eigene Verhaltensmuster erkennen: Ein Mutmach-Buch

Frau Indermaur, vor fünf Jahren erkrankte Ihr Mann an Magenkrebs. Wieso begannen Sie als Angehörige eine Therapie? Weshalb schrieben Sie zusammen mit Ihrer Therapeutin ein Buch?
Hürlimann: Erlauben Sie mir, zuerst zu antworten. Es ist ein verbreitetes Vorurteil, dass die Erkrankung eines Angehörigen kein Therapiegrund sein soll. Doch die Krankheit eines Partners kann bei Angehörigen eine heftige psychische Krise auslösen. Und es ist doppelt sinnvoll, wenn man Menschen in dieser Situation unterstützt. Denn die Therapie hilft indirekt auch dem Erkrankten.

Indermaur: Als Psychoonkologin konnte mir Frau Hürlimann ganz vieles über Krebs sagen, das mir half, besser mit meinem kranken Mann zu Hause umgehen zu können. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wann eine Psychotherapie angesagt ist, wenn nicht dann. Immerhin war ich mit der Frage konfrontiert, ob ich bald Witwe sein würde. Wenn man derart aus der Bahn geworfen wird, wie will man das allein schaffen? Speziell, wenn man wie ich psychisch vorbelastet ist…… (Quelle des Interview-Auszug: Der Bund, 16.9.2019)

Mehr zum Buch hier:

https://www.orellfuessli.ch/shop/home/artikeldetails/ID144315909.html

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