Wenn der Tod nicht traurig ist

Und dann wurde es still. Immer, wenn mich jemand fragte: «Worum geht es in Deinem Roman?» Und ich sagte: «Um den Tod.» Schnell versuchte ich, meine Antwort zu relativieren. «Es ist kein trauriges Buch, im Gegenteil, es ist eine Geschichte über das Leben.» Das klang und klingt möglicherweise paradox, wer stirbt, lebt nicht mehr. Doch in diesem einen Fall ist es logisch: Wer mittels so genanntem Sterbefasten aus dem Leben scheidet, tut dies meistens sehr bewusst und oft, nachdem er ein für sich erfülltes Leben geführt hat. Bei meinem Grossvater war dies der Fall. Er war satt. Und wollte gehen. Sterben, bevor er in pflegende Hände hätte übergeben werden müssen, schlimmstenfalls in einem Heim vor sich hin vegetiert und auf den Tod gewartet hätte.

Mehr dazu hier:

https://wissen-pflege-bildung.ch/2019/08/wenn-der-tod-nicht-traurig-ist/

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