Streit um Koma-Patient spaltet Frankreich

Seit elf Jahren liegt der Franzose Vincent Lambert im Koma und wird künstlich ernährt. Seine Frau möchte ihn sterben lassen, seine Mutter nicht. Mittlerweile entzweit die Frage um Leben und Tod Lamberts nicht nur seine Familie, sondern ein ganzes Land, wie ein Augenschein vor Ort zeigt. «Da draussen, da herrscht Krieg», sagt ein langjähriger Freund Lamberts. «Wir kämpfen gegen Extremisten.»

Auf der Seite der Eltern, denen eine Nähe zum Front national nachgesagt wird, stehen erzkatholische Pro-Life-Gruppen. Auch der Papst meldet sich zu Wort. Auf der Seite der Ehefrau stehen Menschen, die auf Selbstbestimmung auch am Lebensende pochen. Befürworter kämpfen gegen Gegner der Sterbehilfe, Wertkonservative gegen Liberale.

Schon zweimal wurde die künstliche Ernährung gestoppt – und per Gerichtsbeschluss wieder aufgenommen. «Das ist purer Sadismus», sagt Lamberts Neffe François. Nun hat das oberste Gericht entschieden, dass Vincent sterben darf. Die Mutter kämpft weiter: Am Montag will sie in Genf vor der Uno sprechen.

Mehr dazu hier:

https://epaper.nzz.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/email?defId=8&publicationDate=2019-06-30&newspaperName=NZZ%20am%20Sonntag&pageNo=16&articleId=245254306&signature=A535C97B116C6E66C8704812F142B42A8C3BAA89

Und hier:

https://epaper.nzz.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/email?defId=8&publicationDate=2019-06-30&newspaperName=NZZ%20am%20Sonntag&pageNo=1&articleId=245296980&signature=A49A5CFFA5D506A16CA009F615D63C11EBFAE082

Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: