Anorexie und Palliative Care

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Ernährungsprobleme stellen eine extreme Belastungen für die Patientinnen, Patienten und deren Angehörigen dar. Es ist für die Angehörigen oftmals sehr schwer, Liebe und Fürsorge nicht mehr durch die Zubereitung von Essen ausdrücken zu können. Sich diesem Wunsch zu widersetzen, ist für den Betroffenen schwierig. Die Patienten können mit ihrem Erscheinungsbild nicht zufrieden sein und sich sozial zurückziehen. Für den Patient kann Anorexie/Kachexie existentiellen Stress bedeuten (Gewichtsverlust als Zeichen des unkontrollierten Tumorwachstums, Gewichtsverlust führt zum Tod). Welche Unterstützungsmöglichkeiten haben Angehörige?

– Hinweisen, dass das Wohlbefinden des Patienten immer im Vordergrund steht
– Erläutern, dass Druck die Appetitlosigkeit verstärkt und es normal ist, bei einer schweren Krankheit weniger Nahrung aufzunehmen
– Erklären, dass eine erhöhte Nahrungszufuhr zusätzliche Probleme wie Nausea und Emesis auslösen kann
– Andere Zuwendungsformen vorschlagen: Mundpflege, Körperpflege, Spaziergänge, Gespräche, Vorlesen, aufmerksame Berührung
– Ermutigen, Gefühle, Ängste, Konflikte und ambivalente Gefühle zuzulassen.

Mehr zum Thema in dieser Richtlinie (Palliative Care Wallis, 2016)

http://www.palliative-vs.ch/docs/formation/de/Richtlinie_Anorexie,Kachexie_in_der_Palliative_Care.pdf
Richtlinie_Anorexie,Kachexie_in_der_Palliative_Care.pdf

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