Totenkult und Kulturgüterschutz

Von Pferden gezogen: ein alter Leichenwagen (zu verkaufen in Burgdorf, BE).

Die Gesellschaft fürchtet sich nicht vor dem Alltäglichen, alles hat seine Normalität und nimmt seinen Gang. Auch der Tod ist alltäglich, doch nichts scheint schwerer zu wiegen als dieses Unerträgliche, Unergründliche – die Schwere des Mystischen, jenes Ungewisse. Der Zeitpunkt seines Eintretens ist nicht voraussehbar, der Tod ist unvorstellbar, grenzenlos; er bringt tiefsten Schmerz und ist doch so reizvoll, dass sich ganze Generationen durch alle Epochen hindurch mit ihm befass(t)en. Trotz allen Fortschritts gelten Sterben und Tod noch heute (zu) oft als Tabuthemen. Es war dem Bundesamt für Kultur deshalb mit ein Anliegen, 2017 mit einer ForumAusgabe, zu einem Umdenken beizutragen. Die Artikel der Autorinnen und Autoren regen dazu an, über Totenkult, Sterbe- und Trauerkultur nachzudenken.

Die ganze ForumsAusgabe hier:

https://www.babs.admin.ch/content/babs-internet/de/aufgabenbabs/kgs/prints.download/babs-internet/de/publications/kgs/forum/forum28dfie.pdf

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