Blick auf die eigene Endlichkeit

Der Tod zeige nicht nur die Grenzen irdischen Glücks auf, sondern eröffne auch Perspektiven für das, was im Leben wirklich zähle, sagte Pfarrer Nikolaus Schneider (Foto),  von 2003 bis 2013 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, auch aufgrund persönlicher Erfahrungen auf einer Kongressmesse. Seine jüngste Tochter Meike starb mit 22 Jahren an Leukämie. Gottvertrauen über den Tod hinaus lasse Menschen im Blick auf ihre Endlichkeit zuversichtlich leben und hoffnungsvoll sterben, betonte der Theologe. Die Bibel „und das Vertrauen auf Gottes Lebensmacht, die stärker als der Tod ist“ bezeichnete er für sich als Kraftquelle beispielsweise in der Begleitung sterbender Menschen. „Wer alle Sterbe- und Todeserfahrungen zu vermeiden und zu verdrängen sucht, ist naiv, bleibt unreif – ist letztendlich beziehungsunfähig. Er banalisiert sein Leben und verfehlt sein Glück.“

Mehr zu den starken Worten hier

https://www.evangelisch.de/inhalte/149907/04-05-2018/schneider-messe-leben-tod-sterben

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