Weltweite Hospizbewegung

Das St. Christopher`s Hospiz in London, wo die Pionierin Cicely Saunders wirkte.

Hospitium (lateinisch) heisst wörtlich übersetzt «Herberge», «Raststätte». In der frühchristlichen Zeit und später im Mittelalter gab es Hospize, die Reisenden, Pilgern und Kranken ein Ort der Hilfe, Pflege und Ruhe waren. Unter Hospiz versteht man heute aber nicht nur eine konkrete Institution, sondern es kann auch ein Konzept der ganzheitlichen Sterbe- und Trauerbegleitung damit beschrieben werden. Hospize wollen (nach Prof. Dr. med. Dr. hc. Christoph Student, 2004) fünf Qualitätskriterien verwirklichen:

  • Der Kranke und seine Angehörigen stehen im Zentrum des Dienstes
  • Unterstützung erfolgt durch ein interdisziplinäres Team
  • Einbeziehung freiwilliger Begleiterinnen und Begleiter
  • Palliative care (Palliativmedizin – Sorge für Schmerzfreiheit und Lebensqualität) statt medical care (auf
  • Heilung gerichtete Behandlung), kurz heisst das: Lebensqualität statt Lebensquantität
  • Trauerbegleitung: Nachbetreuung der Angehörigen nach dem Tod des Patienten.

Wussten Sie, dass die Hospizbewegung eine weltweite Bewegung ist? Hier die wichtigsten Verbände und Organisationen in Europa und rund um den Globus:

https://www.hospiz.org/hospize-und-hospizvereinigungen-im-ausland/

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