Wenn weniger mehr ist

Je intensiver die Behandlung in den letzten Lebenswochen von krebskranken Patientinnen und Patienten ist, desto stärker leiden Betroffene und ihre Angehörigen, zeigt eine Studie aus den USA. Geht es ums Sterben, führt der Tunnelblick der modernen Medizin offenbar nicht zum Ziel. Müssen Ärztinnen und Ärzte ihren Fokus auf alltagsrelevante Fragen ausweiten? «Nur auf die Diagnose gestützte Vorgänge sind am Lebensende nicht mehr alles. Der Kaliumblutspiegel ist dann vielleicht weniger wichtig als die Frage, was zu tun ist, damit der Patient die Treppen in seiner Wohnung wieder meistern kann», sagt Steffen Eychmüller, Leitender Arzt des Zentrums für Palliative Care am Inselspital Bern. Zusammen mit seinem Team hat er eine Liste von problemorientierten Fragen entwickelt: etwa zum unterstützenden Netzwerk, das den Patienten umgibt, oder zu den persönlichen Prioritäten in der verbleibenden Lebenszeit.

Mehr dazu hier:

https://www.krebsforschung.ch/krebsforschung/unterstuetzte-forschungsprojekte/beispielhafte-wissenschaftliche-vorhaben/wenn-weniger-mehr-ist/

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