Kein Geld für Demente (mit Kommentar)

apartment bed carpet chair

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Aktuell leben in der Schweiz rund 148’000 Menschen, die an einer Form von Demenz erkrankt sind, wie die Vereinigung Alzheimer Schweiz schätzt. Knapp zwei Drittel werden zu Hause gepflegt. Die Angehörigen, in 70 Prozent der Fälle sind es Frauen, unterstützen ihre Nächsten zum Teil bis zur Erschöpfung und zögern aus Pflicht- und Verantwortungs­bewusstsein, Entlastung in Anspruch zu nehmen – etwa durch eine private Spitex oder ein Heim. Sie zögern auch, weil diese Angebote sehr teuer sind und es in vielen Fällen keine finanzielle Hilfe gibt. Krankenkassen decken nämlich nur Leistungen, die als Pflege gelten. Nicht aber solche, die unter dem Begriff Betreuung laufen. Betreuungskosten müssen die Betroffenen selber bezahlen – so will es das Gesetz.

Mehr dazu in der Sonntagszeitung

Oft pflegen Angehörige ihre demenzkranken Nächsten, weil finanzielle Hilfe fehlt. Derweil machen Heime für Demente ein Millionengeschäft.

https://www.derbund.ch/13635438

Kommentar:

Mit Betagten Millionengewine machen – das hinterlässt falsche Gewinner und zu viele Verlierer.

https://www.tagesanzeiger.ch/17687816

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