Wir haben einiges erreicht – aber es bleibt viel zu tun

Es war vor sieben Jahren, als Bund und Kantone die nationale Strategie Palliative Care lanciert haben. Das Ziel war, Palliativangebote zu fördern und stärker im Gesundheitssystem zu verankern. Zusammen mit zahlreichen Akteuren konnten wir eine Reihe von Massnahmen in den Bereichen Versorgung, Finanzierung, Sensibilisierung, Bildung, Forschung und Freiwilligenarbeit umsetzen.

Der grosse Einsatz hat sich gelohnt: Heute haben viel mehr Menschen, welche an einer unheilbaren Erkrankung leiden, Zugang zu palliativmedizinischer Betreuung als früher – sei es zu Hause, in einer sozialmedizinischen Institution oder im Akutspital. Da auch die Medien das Thema breit aufgenommen haben, ist Palliative Care heute vielen ein Begriff. Dies ist wichtig, weil es uns allen die beruhigende Gewissheit gibt, dass wir dereinst die letzte Lebensphase auch bei einer gravierenden Erkrankung schmerzfrei erleben und in Würde sterben können.

Viele von uns haben Angehörige oder Bekannte in ihren letzten Tagen, Wochen oder Monaten begleitet und wissen, wie wichtig es ist, den Betroffenen auch in dieser Situation eine möglichst hohe Lebensqualität zu ermöglichen, damit sie sich auf eine gute Art von ihren Liebsten und vom Leben verabschieden können.

Von Pascal Strupler, Direktor des Bundesamts für Gesundheit (2017)

https://www.plattform-palliativecare.ch/blog/wir-haben-einiges-erreicht-aber-es-bleibt-viel-zu-tun

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