• Gib deine E-Mail-Adresse ein, um diesem Blog zu folgen und per E-Mail Benachrichtigungen über neue Beiträge zu erhalten.

    Schließe dich 799 Followern an

  • Kontakt zu Claudia Gohrbandt

    Mail-Adresse:
    c.gohrbandt@hotmail.com

    Dipl. Pflegefachfrau HF, Expertin Palliative Care MAS (FHO) Master-Arbeit

    Beruflicher Werdegang

    LinkedIn - Profil

    Facebook - Profil

    Twitter

  • Beratungsgespräche


    - Worauf muss ich achten, wenn mein Vater / meine Mutter nicht mehr alleine zu Hause leben kann?
    -Wie wähle ich ein geeignetes Heim aus?
    - Was gilt es bei einem Eintritt zu beachten?
    -Welche Betreuungskonzepte sind am Ende des Lebens von Bedeutung?
    Auf diese oder ähnliche Fragen finden wir gemeinsame Antworten in einem Beratungsgespräch. Anmeldung:
    c.gohrbandt@hotmail.com

  • Leserbrief und TV SRF

    Mein Leserbrief in der Sonntagszeitung vom 8.4.2018 Zum Altersreport vom 1.4.2018 "Die vom Datenteam recherchierten Fakten beschreiben die sich verschärfende Misère in der Langzeitpflege, die ich als langjährige Pflegefachfrau vollumfänglich bestätigen kann. Mit Einreichung der Pflegeinitiative im November 2017 hatte der Berufsverband (SBK) ein deutliches Zeichen für eine bessere Qualität in der Pflege gesetzt. Das Volksbegehren stiess beim Bundesrat auf Ablehnung. Ein Gegenvorschlag hätte zur Entspannung beigetragen. Offenbar realisiert unsere Regierung den Ernst der Situation nicht und entzieht sich der Veranwortung. Mir stellt sich deshalb konkret die Frage, wie die Implementierung von Palliative Care in der angespannten personellen Situation gelingen kann. Der Bund empfiehlt die Umsetzung der «Nationalen Strategie Palliative Care 2010-2015». Kantonale Konzepte und Vorgaben der GEF forcieren diesen Prozess. Leider werden Anschubfinanzierungen nur zum Teil gesprochen. Auch in diesem Punkt ist die Politik gefordert. In der Verantwortung stehen auch die Heimleitungen. Mit einer innovativen Haltung kann des Managment jeder einzelnen Langzeitinstitution massgeblich zu einem hohen Qualitätsanspruch beitragen. Claudia Gohrbandt Pflegefachfrau HF, Gümligen MAS Palliative Care (FHO) Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Spital Bülach" ----------------------------------------------------------------- Am 1. Juli 2016 behandelte die Arena von Fernsehen SRF die Frage: "Gehört ein selbstbestimmter Tod zum Leben? Hier gehts zum Video (1:15): Zu alt, um zu leben?
  • Advertisements

Ein Lebensende ohne Rasselatmung

rasselnEin Lebensende ohne Death Rattle (Rasseltmung) hilft bei der Trauerverarbeitung. Die letzten Tage und Stunden sind vielfach von Death Rattle begleitet- mit ganz unterschiedlicher Ausprägung. Unklar bleibt, ob die betroffene Person darunter leidet oder nicht. Death Rattle setzt in einem späten Stadium des Sterbeprozesses ein. Zu diesem Zeitpunkt ist die Bewusstseinslage bereits stark eingeschränkt. Eine Befragung der betroffenen Person ist nicht mehr möglich.

Von Claudia Gohrbandt, Expertin Palliative Care

Für An- und Zugehörige und das interprofessionelle Team kann es sehr belastend sein, die unangenehmen Rasselgeräusche aushalten zu müssen. In der stark ausgeprägten Form ist der Anblick kaum auszuhalten. Das „letzte Bild“ einer geliebten Person brennt sich in das Gedächtnis der Hinterbliebenen ein. Umso wichtiger ist es das Symptom Death Rattle frühzeitig-  das heisst zu Beginn erster Anzeichen –   zu behandeln. Bleibt die Rasselatmung unbehandelt, sollte man sich der eventuellen Folgen bewusst sein.

Statt einer normalen Trauer kann sich eine pathologische Trauer entwickeln. Eine solche löst völlig unnötiges, unermessliches seelisches Leid aus.
Neben der Last der Trauer kommen hohe Kosten für die Trauerbewältigung hinzu.

Die vorausschauende Verordnung und ein frühzeitiger Einsatz entsprechender Medikamente reduziert oder unterdrückt das Symptom. Es handelt sich dabei um Wirkstoffe, die die Produktion sämtlicher Körperflüssigkeiten hemmen.

Folgende Medikamente weisen eine anticholinerge, antitisekretorische Wirkung auf. Sie empfehlen sich für die Anwendung in der Praxis der allgemeinen und spezialisierten Palliativversorgung.

Atropin: leicht wirksam, ev. Tachycardien, ev. zentrale Nebenwirkungen (Sedation, Desorientiertheit, Krämpfe).

Scopolamin: kurze Wirkung (ca. 1 Stunde bei einer kontinuierliche Gabe), ev. zentrale Nebenwirkungen.

Buscopan: keine zentrale Nebenwirkung, Tablettenform eher nicht (Wirksamkeit nicht evident), kostengünstig

Robinul: keine zentrale NW, 3x stärker als Scopolamin, teurer, langsamerer Wirkungseintritt, längere Wirkungszeit

In der Praxis kommt vorwiegend Buscopan s.c. / i.v. zum Einsatz. Dosierung Buscopan: alle 6 Stunden 20mg (80-120 mg / 24 Std.).

(Eychmüller, 2015; Knipping, 2007; Wildiers & Menten, 2002)

 

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: