Arbeiten im Grenzbereich zwischen Leben und Tod

Auf dem Tresen am Eingang brennt eine große Kerze, eine von denen mit elektrischer Flamme – aber ihr Licht leuchtet warm. Genauso warm wie die Terrakotta-Töne, in denen die Wände der Gänge gestrichen sind. Neben dem Eingang ein Wohnzimmer, ausgestattet mit Couch, Büchern, Klavier. Daneben eine Küche, an der Wand ein Zettel. Er fordert dazu auf, zu kochen und zu backen. Das Ungewöhnliche: Wir befinden uns im Krankenhaus, auf der Palliativstation des Uni-Klinikums Erlangen. Die Kerze am Eingang brennt, weil in der Nacht ein Patient verstorben ist. Der Tod gehört hier dazu.

Archivperle 2015:

https://www.fau.de/2015/04/news/universitaet/arbeiten-im-grenzbereich-zwischen-leben-und-tod/

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