• Praxistage

    Folgeangebote nach der Einführung von Palliative Care im Betrieb:

    Für Alters- und Pflegeheime, sowie für Spitex-Betriebe führe ich einzelne Praxistage durch. An diesen Tagen pflege ich in komplexen Betreuungssituationen unter Berücksichtigung einer (oder mehrerer) Fragestellungen aus dem Team mit. Im Anschluss daran werden Beobachtungen im interprofessionellen Team ausgetauscht, ausgewertet, um gemeinsam Antworten auf die Fragestellung(en) zu finden. Ein Arbeitsblatt nach SENS (Standortbestimmung/Evaluation), sowie das Protokoll nach SENS sind wertvolle Strukturhilfen.

    Anfragen, Nachfragen und Offerten: c.gohrbandt@hotmail.com

    oder 078 815 19 66

     

  • Kontakt

    Mail-Adresse:
    c.gohrbandt@hotmail.com

    Dipl. Pflegefachfrau HF, Expertin Palliative Care MAS (FHO) Master-Arbeit

    Beruflicher Werdegang

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Angemessene Pflege von Sterbenden ist gefährdet

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Foto 3sat

Der Bundesrat ist besorgt und präsentiert ein Massnahmenpaket.

Mit den heutigen Strukturen im Gesundheitswesen werde es nicht möglich sein, die zunehmende Anzahl sterbender Menschen in der Schweiz angemessen zu behandeln. Zudem hätten nicht alle Menschen in allen Regionen einen gleichwertigen Zugang zu den Angeboten der Palliativmedizin. Dies das beunruhigende Fazit, das der Bundesrat in einem Bericht zur Betreuung und Behandlung von Menschen am Lebensende zieht. Neben dem Wohnort seien auch die finanziellen Mittel der Patientinnen und Patienten ausschlaggebend: «Solche Ungleichheiten im Sterben sind zu beheben.»

Deshalb schlägt die Landesregierung Massnahmen vor, um dem drohenden Missstand zu begegnen. Über die Kosten gibt es im am 18.9.20 veröffentlichten Bericht keine Angaben. Konkret schlägt der Bundesrat Massnahmen in den Themenbereichen Sensibilisierung, Unterstützung, Betreuung und Koordination vor. Die Massnahmen sollen wann immer möglich innerhalb der bereits bestehenden Strukturen erfolgen. Neu will der Bund eine ständige Arbeitsgruppe «Gesundheitliche Vorausplanung» einsetzen und ein Projekt «Zugang zur allgemeinen Palliative Care» lancieren. Zudem sollen die Kantone Informations- und Beratungsstellen zum Thema einrichten.

Lehren aus der Corona-Krise

Mobile, ambulante und stationäre Angebote sollen ausgebaut werden, damit alle Menschen in allen Regionen die Angebote der Palliative Care nützen können. Für Personen mit komplexen Krankheiten am Ende des Lebens sollen zudem spezialisierte Angebote definiert werden. Die Koordination aller Massnahmen soll auf nationaler Ebene durch die Plattform Palliative Care sichergestellt werden, die es bereits heute gibt.

Die Covid-19-Pandemie hat die zentrale Rolle der Palliative Care laut dem Bundesrat bestärkt. Am meisten Todesfälle habe es bei den über 80-Jährigen gegeben, dennoch seien in den meisten Pflegeheimen kaum Palliative-Care-Fachpersonen eingesetzt worden. Künftig will der Bundesrat auch bei der Pandemie-Bewältigung die Bedürfnisse Sterbender und ihrer Angehörigen stärker berücksichtigen.

Quelle: SDA / Der Bund 19.9.20

Die bundesrätliche Stellungnahme im Original. BAG-Bericht

Klicke, um auf 62963.pdf zuzugreifen

Räte uneinig über Abrechnungsfreiheit von Pflegenden

Der Nationalrat, die Volksvertretung in der Schweiz.

Uneinigkeit im Schweizer Parlament: Soll für Pflegende, die selbstständig abrechnen wollen, eine Vertragspflicht gelten?

Mehr dazu hier:

https://www.nau.ch/news/schweiz/rate-uneinig-uber-abrechnungsfreiheit-von-pflegenden-65781961

Wieder mehr Infektionen in Altersheimen: Pflege ohne Nähe ist unmenschlich

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In der Schweiz ist die Zahl der täglichen Coronafälle erstmals seit April wieder auf über 500 gestiegen. Zunehmende Infektionen und auch Todesfälle werden aus Alters- und Pflegeheimen gemeldet. Machen diese etwas falsch? Vorsicht vor voreiligen Urteilen!

Mehr dazu hier:
https://www.tagblatt.ch/meinung/kommentare/wieder-ueber-500-neue-coronafaelle-und-mehr-infektionen-in-altersheimen-pflege-ohne-naehe-ist-unmenschlich-ld.1256168

Fotografieren gegen das Vergessen

In der Zürcher Werbeszene ist Daniel Comte eine Kultfigur. Er war es bereits, als er für seine Aufträge noch rund um den Erdball flog. Seine Alzheimer-Erkrankung machte ihn endgültig zur Ikone. Als er vor sechs Jahren die Diagnose erhielt, war er 51. Die Symptome waren jedoch viel früher da. Sie hatten ihn in die Arbeitslosigkeit getrieben. Doch Daniel Comte, der bedächtige Berner mit einem Gespür für die Poesie und die Situationskomik des Alltäglichen, liess sich nicht unterkriegen. Die Kamera wurde seine Obsession.

Mehr dazu hier:

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https://epaper.nzz.ch/index.cfm/epaper/1.0/share/email?defId=6&publicationDate=2020-09-10&newspaperName=Neue%20Z%C3%BCrcher%20Zeitung&pageNo=15&articleId=270882696&signature=6ECD4766313908278EAF8B7DF9B35F3D201A9C21

Neue Zürcher Zeitung
http://www.nzz.ch

Im Sterben Leben finden

Foto: seniorweb.ch

Was Stéphanie Chuat und Véronique Reymond mit «Schwesterlein» geschaffen haben, ist ein berührendes Werk über das Leben und das Sterben, die Kraft der Kreativität und eine Nächstenliebe besonderer Art. – Die Schweiz schickt diesen Film ins Oscar-Rennen.

Mehr dazu hier:

https://seniorweb.ch/2020/09/01/im-sterben-leben-finden/

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