EXIT: Zahl der Freitodbegleitungen sinkt in der Schweiz

Laut der Sterbehilfeorganisation Exit liessen sich 2019 862 Personen durch Mitarbeitende der Organisation in den Tod begleiten. Gemäss den Zahlen des Vereins sind das 43 weniger als im Vorjahr.

Ganzer Bericht hier:

https://www.tagblatt.ch/news-service/vermischtes-people/exit-meldet-mehr-mitglieder-machte-2019-aber-weniger-freitodbegleitungen-ld.1197659

„Der Tod ist einer der wichtigsten Augenblicke im Leben“ (Theater Matte)

 

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Corinne Thalmann und Gian-Pietro Incondi als Clarie und Arthur: FOTO: Rolf Veraguth

Wer sich für Sterben, Tod und Trauer interessiert, assistierten Suizid, die Psychologie des Selbstmordes oder das Hin- und Hergerissenwerden von Menschen, die ihr Selbstbestimmungsrecht auf ein Lebensende wahrnehmen, dem sei die aktuelle Produktion im Theater Matte in Bern empfohlen. Bis zum 22. März wird dort das Stück „Arthur und Claire“ des österreichischen Autors Stefan Vögele gespielt. Für die Inzenierung zeichnet Theaterleiter Markus Maria Enggist.

Die Handlung

Arthur und Claire (gespielt von Coco Thalmann und Gian-Pietro Incondi) haben aus demselben Grund in einem Hotel in Amsterdam eingecheckt. Beide wollen sie ihrem Leben ein Ende setzen. Arthur, mit Krebs im Endstadium, versucht, seinen Angehörigen einen Abschiedsbrief zu schreiben. Da ertönt aus dem Nebenzimmer laute Rockmusik. Als er sich beschweren will, trifft er auf die junge Claire und entdeckt auch gleich ihr dunkles Vorhaben. Die beiden liefern sich sarkastische Wortgefechte, durchleben eine wilde gemeinsame Nacht und spüren im Angesicht des Todes Liebe und Lebensfreude auf eine ungeahnt intensive Weise.

Einem heiklen Thema zum Trotz ein höchst amüsantes Kammerspiel über Schuld und Reue, Tod und Suizid sowie Schicksal und freien Willen. Aber vor allem über die unbändige Lust auf Leben!

Das Zitat

«So lebendig habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. (…) Vielleicht spürt man das Leben einfach heftiger, wenn man gerade knapp am Tod vorbeigeschrammt ist.»

https://theatermatte.ch/programm/saison-19-20/arthur-claire/

Die Aufführungsdaten:

DATEN

PREMIERE: Samstag, 22. Februar 2020

WEITERE SPIELDATEN:
Mi. 26. 02. / Do. 27. 02. / Fr. 28. 02. / Sa. 29. 02. / So. 01. 03. / Mi. 04. 03. / Do. 05. 03. / Fr. 06. 03. / Sa. 07. 03. / So. 08. 03.* / Mi. 11. 03. / Do. 12. 03. / Fr. 13. 03. / Sa. 14. 03. / So. 15. 03. / Mi. 18. 03. / Do. 19. 03. / Fr. 20. 03. / Sa. 21. 03. / So. 22. 03. 2020

VORSTELLUNGSBEGINN: Die Vorstellungen beginnen jeweils um 20 Uhr. Sonntags um 17 Uhr.
DAUER: ca. 1 Std. 20 Minuten.
Es wird OHNE PAUSE gespielt.

Liebe, Hingabe, Loslassen (CD zum Thema Sterben)

Texte mit Musik über verschiedene Aspekte , die im Sterben bedeutungsvoll sind: Liebe, Hingabe, Loslassen, Tod als Übergang, Begegnung mit Schmerz, Alleinsein. Diese Texte und herzberührende Musik richten sich an Menschen, die dem Tod näher kommen und ihre verbleibende Zeit für Bewusstheit und tiefes Loslassen alles Festhaltens nutzen möchten, um sich in Liebe und Frieden auf Ihren Übergang vorzubereiten, und auch an ihre Begleiter auf diesem Weg des Übergangs zurück in ihre wahre Natur.

Mehr dazu hier:

https://www.spirituelle-transformation.com/store/p58/2020.html

Ständeräte verwässern Gegenvorschlag zur Pflegeinitiative

Die ständerätliche Gesundheitskommission (SGK-S) will angehende diplomierte Pflegefachpersonen nicht mit Ausbildungsbeiträgen unterstützen. "Die Kommissionsmehrheit ignoriert den Ernst des Pflegepersonalmangels und setzt so leichtsinnig die pflegerische Versorgung der Bevölkerung aufs Spiel", kommentiert Yvonne Ribi, Geschäftsführerin des SBK, den Entscheid.

Mehr dazu hier:

https://www.sbk.ch/aktuell/news-single?tx_news_pi1%5Bnews%5D=443&cHash=c6875b967004fb4b86eeb9bf18d24434

Wovon ein friedliches Sterben abhängt (Interview)

Peter Fenwick ist Neurologe, Psychiater und ein Pionier in der Sterbeforschung. In diesem ausführlichen Gespräch erzählt er davon, wie er die Phänomene am Lebensende erforschte, was seine umfangreichen Studien gezeigt haben und wovon ein gutes, leichtes Sterben abhängt. Er beschreibt die Phasen im Sterbeprozess und beleuchtet die Notwendigkeit des „Loslassens“, gibt aber auch Einblicke in faszinierende andere Phänomene, die in Todesnähe häufig vorkommen: Lichterscheinungen, ungewöhnliches Verhalten von Tieren, Sterbebettvisionen, Nachtodkontakte und ähnliches.

Quelle YouTube

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