Spiritual pain – spiritueller Schmerz – was ist das?

Konzept des ‚spirituellen Schmerzes‘ an einem Beispiel aus der Bereich der Pädiatrie und im Hinblick auf die Aufgaben interprofessioneller Spiritual Care. In einem ersten Schritt wird die mehrschichtige Genese des Konzepts bei Cicely Saunders nachgezeichnet, um es anschließend in Abgrenzung gegenüber verwandten Begriffen wie seelischem Schmerz (psychic pain), religiöser Anfechtung (religious struggle) oder spirituelle Bedrängnis (spiritual distress) weiter zu schärfen und theologisch zu vertiefen. Die Überlegungen münden in der These, dass ‚spiritueller Schmerz‘ als Sinnschmerz zu verstehen ist, der sich in körperlichem Schmerz manifestiert und diesen verstärkt.

Mehr dazu hier:

https://www.academia.edu/34728291/Spiritual_Pain._Ann%C3%A4herung_an_einen_Schl%C3%BCsselbegriff_interprofessioneller_Spiritual_Care_1_Spiritual_Pain._Approaching_a_key_concept_of_interprofessional_spiritual_care?auto=download

Forschungsprojekt „vorausschauend Planung und optimale Koordination“

52 Schweizer Hausärztinnen und Hausärzte rekrutieren insgesamt 260 erwachsene Patientinnen und Patienten mit einer durchschnittlichen Lebenserwartung von einem halben Jahr. Die Hausärzte werden zufällig in eine Interventions- und Kontrollgruppe eingeteilt. Die Ärzte in der Interventionsgruppe erhalten eine systematische Schulung und behandeln ihre Patienten basierend auf einem gemeinsam ausgehandelten Pflegeplan, welcher Informationen zu Symptomen und Entscheiden der Patienten sowie zur Organisation der Pflege und Unterstützung der Angehörigen enthält. Die Wirksamkeit wird anhand von Fragebogendaten zur Behandlungsqualität und zur Zufriedenheit der Betroffenen und Beteiligten sowie von Daten zur Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen und Kosten eruiert. Zudem werden qualitative Erhebungen durchgeführt.

Mehr dazu hier:

http://www.nfp74.ch/de/projekte/sektor-uebergreifende-versorgung/projekt-eychmueller

Umfassende Schmerztherapie am Lebensende

schmerzlinderung

Mit der alternden Bevölkerung steigt auch die Zahl der Schmerz und Palliativpatienten stetig an. Wie man es schafft, Patienten bis zum Lebensende eine umfassende Schmerztherapie zu bieten, war Leitthema der interdisziplinären Vorträge auf dem 5. Schmerz und Palliativkongress in Deutschland.

Mehr dazu hier:

https://www.dagst.de/humanmediziner#

Die Achtung des Patientenwillen hört nicht beim freiwilligen Verzicht auf Essen und Trinken auf

radbruch

Prof. Radbruch

„Wenn ein schwerstkranker Mensch aus freiem Entschluss nicht mehr essen und trinken will, um sein Sterben zu beschleunigen, dann ist das zu respektieren.“ betont Prof. Dr. Lukas Radbruch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) (Foto). Es sei keine strafbare Handlung, die selbstbestimmte Entscheidung eines unerträglich leidenden Palliativpatienten medizinisch zu begleiten, heißt es in einem aktuellen Positionspapier des Vorstandes der Fachgesellschaft gemeinsam mit weiteren Expertinnen und Experten. Vielmehr würde es den Straftatbestand der Körperverletzung erfüllen, einen Menschen gegen seinen Willen zu ernähren.

Mehr dazu hier:

https://idw-online.de/de/news725362

Medikamentöse Tumorschmerztherapie

Die Mehrzahl der von Tumorschmerzen betroffenen Patienten kann durch die ­Befolgung einfacher Grundprinzipen zufriedenstellend behandelt werden. Der vorliegende Artikel vermittelt anhand von Patientenbeispielen eine Auswahl essentieller Fakten für den ärztlichen Alltag und wirft zugleich einen praxisorientierten Blick auf einige aktuelle Entwicklungen und Kontroversen.

Mehr dazu hier:

https://medicalforum.ch/article/doi/smf.2019.03450

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