Caring Communities: Sorgende Gemeinschaften

caring communities

Quartiere werden anonymer, immer mehr Singlehaushalte und immer weniger Kinder, und wer kennt noch die Nachbarin? Beobachtungen über den gesellschaftlichen Wandel muten ernüchternd an. Und doch gibt es den Gegentrend, die kleinteilige, nahräumige, sich umeinander sorgende Gemeinschaft. Immer öfter wird diese Idee quasi institutionalisiert und mit Caring Community benannt.

Mehr dazu hier:

https://www.diakonie.ch/sorgende-gemeinschaften/

Strukturen, Entwicklungen und Links der Palliativversorgung in der Schweiz

403CC7FD-008F-41F2-8F4C-D7EFBA9BFAC7

Palliative Care – Organisationen, Informationen und Informationsquellen. Eine Übersicht zum Stand der Dinge 2019 in der Schweiz.

Eine aktuelle Zusammenstellung von Nelly Simmen, hier:

https://palliative-simmen.ch/wp-content/uploads/2019/06/Palliative-Care-Aktuelle-Informationen-und-Informationsquellen.pdf
Palliative-Care-Aktuelle-Informationen-und-Informationsquellen.pdf

Glücklich sterben

9E1B196E-67BC-405C-8F88-E00E4D5939A7.jpeg

„Gerade weil ich an ein ewiges Leben glaube, darf ich, wenn es an der Zeit ist, in eigener Verantwortung über Zeitpunkt und Art meines Sterbens entscheiden.“ Mit diesen Worten stellt Hans Küng (Foto) die traditionelle Auffassung in Frage, nach der gilt: aushalten, bis zum Schluss, denn allein Gott bestimmt das Lebensende. Seitdem Hans Küng als junger Priester das qualvolle Sterben seines Bruders mit ansehen musste, seit er Zeuge des Dahindämmerns seines Freundes Walter Jens wurde, ist in ihm die Überzeugung gewachsen, dass niemand zu einer solchen Existenz gezwungen sein muss. So verbindet Hans Küng frühere Texte über das Sterben mit seinen Glaubensüberzeugungen und theologischen Einsichten, die er eindrücklich im Gespräch mit Anne Will offenlegte, zu einer klaren Position: »Glücklich sterben« im Sinne von Hans Küng hat nichts mit »Selbstmord« zu tun, sondern meint ein menschenwürdiges Ende des Lebens.

Mehr dazu in dieser Archivperle (2014) hier:

http://www.kultur-punkt.ch/h-kueng-gluecklich-sterben-1146.html

Spirituelle Begleitung im Sterbeprozess

monikarenz

Spiritual Care ist im Trend. Gemeint ist die spirituelle Begleitung von Menschen in Krankenhäusern und Heimen. Spiritual Care gewann an Bedeutung im Kontext der palliativen Betreuung. Monika Renz (Foto) stellt das Thema in den Kontext spiritueller Begleitung beim Sterbeprozess.

Mehr dazu hier:

https://www.kirchenzeitung.ch/article/spirituelle-begleitung-im-sterbeprozess-11070

Unterstützung für die Fallbesprechung

interdisziplinäres team runder tisch

Das Care-Team in Baden

Intervision gehört zu den besonders wirksamen Lernformen und Problemlösestrategien, u.a. für Fachpersonen, die in ihrem Gebiet bereits weit fortgeschritten sind, aber auch für AnfängerInnen. Eine Intervisionsgruppe besteht aus rund 3 bis 7 Personen und trifft sich regelmässig. Die Gruppenmitglieder bringen zu Beginn eines Treffens ihre Anliegen/Fallsituationen/aktuellen Fragestellungen ein. Gemeinsam wird entschieden, welche von diesen bzw. in welcher Reihenfolge die Gruppe diese bearbeitet.

Es lohnt sich, für die nun folgende Bearbeitung der jeweiligen Anliegen/Fallsituationen/aktuellen Fragestellungen nicht immer dieselbe, sondern besonders passende Methoden zu verwenden. Dazu hilft ein gewisses Repertoire.

Tom Andersen erfand die Methode „reflecting team“ für die systemische Therapie. Inzwischen wurde die Idee über die therapeutische Arbeit im engeren Sinn hinaus beispielsweise in die Felder der Beratung und des Coachings übertragen, weil sie erfahrungsgemäss oft zu produktiven Innovationen verhilft. Auch in die Arbeit als Intervisionsgruppe lässt sich das Prinzip gut übertragen. Hier ein breit erprobtes Vorgehen kurz und knapp und Schritt für Schritt erläutert.

Mehr dazu hier:

https://zenodo.org/record/1226658

%d Bloggern gefällt das: